POL-OLD: +++ Kontrolle von Gefahrguttransporten der Regionalen Kontrollgruppe auf der Autobahn A 1 Rastanlage Wildeshausen +++

Oldenburg (ots) - oldenburg/wildeshausen.

Am Donnerstag, den 13.Oktober 2011, führten Beamtinnen und Beamte der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion (PD) Oldenburg eine Kontrolle des gewerblichen Güter- und Personenverkehrs mit Schwerpunkt Gefahrguttransporte durch. In der Zeit von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr wurden insgesamt 25 Fahrzeuge, darunter 21 Transporter mit gefährlichen Gütern, kontrolliert.

Aufgrund der Gefährlichkeit des geladenen Gutes kommt derartigen Kontrollen eine besondere Bedeutung zu. Neben der Einhaltung der Bestimmungen des Gefahrgutrechts stehen auch allgemeine verkehrssicherheitsrelevante Aspekte im Fokus der speziell ausgebildeten Polizeibeamtinnen und -beamten.

Es wurden 20 Fahrzeuge, davon 17 Transporte mit Gefahrgut, bemängelt. Zu beanstanden waren u.a. technische Mängel, zahlreiche Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten oder Verstöße gegen Ausrüstungsvorschriften. Bei 7 Gefahrgutfahrzeugen war die Ladung nur unzureichend gesichert. Insgesamt wurde 10 Transporten mit Gefahrgut die Weiterfahrt vorläufig untersagt. In der Regel konnten die Mängel jedoch noch an der Kontrollstelle abgestellt werden. Lediglich der Fahrer eines Tankfahrzeuges einer aus Schleswig-Holstein kommenden Tankreinigungsfirma musste über Nacht eine längere Pause einlegen, da der festgestellte Mangel an seinen Bremsen nicht sofort repariert werden konnte.

Besondere Ereignisse:

Ein 49jähriger, aus Deutschland stammender, Fahrer eines niederländischen Sattelzugs war mit 15t ätzenden Stoffen auf dem Weg von Holland nach Dänemark. Er geriet in die Kontrolle, da er die vorgeschriebene orangefarbene Warntafel nicht aufgeklappt hatte. Obwohl die Mitnahme von Fahrgästen in Gefahrgutzügen verboten ist, befand sich eine Freundin als Begleitung im Fahrzeug. Außerdem fehlten neben einem Feuerlöscher auch noch weitere vorgeschriebene Ausrüstungsgegenstände.

Vom polnischen Fahrer eines niederländischen Sattelzuges wurden 330,-Euro an Sicherheitsleistung einbehalten, da er seine Ladung umweltgefährdender Stoffe ungesichert transportierte. Gegen die niederländische Firma, welche die Verladung der Stoffe durchführte, wird das Bundesamt für Güterverkehr (BAG)ebenfalls ein Bußgeldverfahren einleiten

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Jörg Gebken

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