POL-OLD: +++ Schwerpunktkontrolle Gurt und Schutzhelm mit erfreulich geringer Beanstandungsquote +++
Oldenburg (ots) - Oldenburg
Die Polizeiinspektionen der Polizeidirektion Oldenburg führten im Rahmen einer europaweiten Initiative zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, im Zeitraum von Mittwoch, 14.09.2011, 00.00 Uhr - 24.00 Uhr, an 151 Orten gezielte Kontrollmaßnahmen mit dem Schwerpunkt "Rückhaltesysteme und Schutzhelme (Seatbelt)" durch.
Sicherheitsgurte, Kinderrückhaltesysteme, Schutzhelme und -kleidung sind bekanntermaßen unverzichtbare Sicherungsmittel, um die Verletzungsfolgen bei einem Verkehrsunfall maßgeblich zu reduzieren. Nicht angelegte Sicherheitsgurte sind dennoch, nach der Überschreitung von Geschwindigkeitsbegrenzungen und noch vor Alkohol am Steuer, die zweithäufigste Ursache für den tödlichen Ausgang von Unfällen. Die statistische Auswertung des Unfallgeschehens zeigt zudem, dass ungesicherte Kinder gegenüber gesicherten Kindern bei einem Autounfall ein siebenmal höheres Risiko haben, schwere bis tödliche Verletzungen zu erleiden.
Das Wissen über die Notwendigkeit des "Angurtens" bzw. des Tragens von Schutzhelmen ist grundsätzlich auch vorhanden. Trotzdem nutzten 492 der jetzt kontrollierten Fahrzeugführer und Mitfahrer die vorgeschriebenen Gurte oder Schutzhelme nicht. Bedauerlicherweise waren auch 66 Kinder nicht oder nur fehlerhaft gesichert. Die Anzahl der Beanstandungen ist in der Gesamtschau zwar erfreulich gering, dennoch weist die Polizei darauf hin, dass es zur Minimierung von schweren Unfallfolgen entscheidend ist, dass Be- teiligte bei einem Verkehrsunfall von den Sicherheitssystemen korrekten Gebrauch gemacht haben. Die Nutzung von Gurt, Helm und Kindersitzen wird daher auch weiterhin im Fokus polizeilicher Verkehrskontrollen stehen.
Rückfragen bitte an: Jörg Gebken Polizeidirektion Oldenburg Pressestelle Theodor-Tantzen-Platz 8 26122 Oldenburg Tel.: 0441/799-1041/-1042/-1044 E-Mail: pressestelle@pd-ol.polizei.niedersachsen.de Homepage: www.polizei-oldenburg.de

