POL-LG: Polizeidienststellen der Polizeidirektion Lüneburg kassieren nur noch bargeldlos
Lüneburg (ots) -
Ordnungshüter der Polizeidirektion Lüneburg werden künftig bei festgestellten Verkehrsordnungswidrigkeiten keine Verwarngelder mehr bar kassieren. Seit dem 01. Juli 2011 sind die Polizisten/innen mit Kartenlesegeräten ausgestattet, die es ihnen erlauben, das zu bezahlende Verwarngeld mittels einer EC-Karte oder Kreditkarte einzuziehen. Seit der Einführung der Kartenlesegeräte werden Polizeibeamte bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung grundsätzlich kein Bargeld mehr annehmen. Ausgenommen von dieser Regelung sind Personen, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben oder Personen die nicht im Besitz einer solchen Karte sind. Die Zahlung der Verwarngelder mit einer Karte ist bis zu einem Betrag von 35,- Euro möglich. Ein solches Verwarngeld wird beispielsweise bei Verstößen gegen die Gurtpflicht, geringfügigen Geschwindigkeitsüberschreitungen oder auch bei Rotlichtverstößen von Fahrradfahrern oder Fußgängern verhängt. Durch das neue bargeldlose Verfahren, einem Teil der Innovationsoffensive 2015, werden Verwaltungsabläufe bei der Polizei deutlich minimiert.
Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Lüneburg Pressestelle Guido Koch Auf der Hude 2 21339 Lüneburg Telefon: 04131/29-1050 Fax: 04131/29-1065 E-Mail: guido.koch@polizei.niedersachsen.de http://www.polizei.niedersachsen.de/dst/pdlg/pd_lueneburg/

