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Die Glocke des Landes Schleswig-Holstein wird durch Ministerialrat Hans Schönherr (re.) an Wehrführer Dennis Hedemann übergeben.
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FW-HL: 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr in Lübeck-Vorwerk Freiwillige Feuerwehren unverzichtbar - Familienangehörige müssen Feuerwehrarbeit mittragen

    Lübeck (ots) - Am gestrigen Samstag beging die Freiwillige Feuerwehr Lübeck-Vorwerk mit geladenen Gästen aus Feuerwehrkreisen und Politik ihr 100-jähriges Bestehen. Wehrführer Dennis Hedemann ließ die Geschichte seiner Feuerwehr mit anschaulichen Fotos Revue passieren. In den Grußworten wurden viele Themen rund um die Feuerwehr aufgegriffen. Auf den Punkt gebracht traten zwei Kernaussgen in den Vordergrund: 1. Freiwillige Feuerwehren sind auch in kreisfreien Städten mit einer Berufsfeuerwehr unverzichtbar. 2. Die Arbeit der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute kann nur funktionieren, wenn diese von ihren Angehörigen und Familien mitgetragen wird.

    Senator Thorsten Geißler, für die Feuerwehr in Lübeck zuständiger Fachbereichsleiter, unterstrich das partnerschaftliche Miteinander von Freiwilliger Feuerwehr und Berufsfeuerwehr in Lübeck. In Vertretung der schleswig-holsteinischen Landesregierung und des Innenministers Klaus Schlie überbrachte Ministerialrat Hans Schönherr die Grüße des Landes und überreichte die traditionelle Glocke nebst Ehrenurkunde an Dennis Hedemann. Detlef Radtke, Landesbrandmeister Schl.-H. und gleichzeitig Lübecker Stadtbrandmeister, rief dazu auf, für den Erhalt des flächendeckenden aus 50.000 Feuerwehrfrauen und -männern bestehenden Hilfeleistungssystems in Schleswig-Holstein zu kämpfen. Schleswig-Holstein hat einen ausgezeichneten Stand erreicht. Andere Staaten, wie z. B. Griechenland, stehen erst am Anfang und erhalten fachliche Aufbauhilfe vom  Landesfeuerwehrverband Schl.-H. Eine angemessene Ausbildung, Unterbringung und Ausstattung der Feuerwehren ist laut Radtke ebenso wichtig wie eine Anerkennung des Ehrenamtes, Solidarität der Einwohner, Verständnis der Arbeitgeber von Feuerwehrleuten sowie die Solidarität ihrer Familien. Radtke beendete seine Ausführungen mit den Worten: "Ich danke den Feuerwehrkameradinnen und -kameraden auch für ihren Sparbeitrag zum Lübecker Haushalt durch viele erbrachte Eigenleistungen." Radtke weiter: "Der vom Bürgermeister erfolgte Prüfauftrag, weitere Einsparungen für den städtischen Haushalt durch Strukturoptimierung der Freiwilligen zu fordern, ist das falsche Signal."

    Lübecks Stadtpräsidentin, Gabriele Schopenhauer, überbrachte die Glückwünsche der Hansestadt und übergab Wehrführer Dennis Hedemann ein Präsent für die Wehr.


Rückfragen bitte an:

Stadtfeuerwehrverband Lübeck
Luisenhof 5-9
23569 Lübeck
Fachwart Öffentlichkeitsarbeit
Rüdiger Lüdtke
Telefon: 0173 / 419 2457
Fax: 0451 - 49 22 46
E-Mail: r.luedtke@stfv-hl.de
http://www.feuerwehr-luebeck.de