BPOL-HRO: Körperliche Auseinandersetzungen auf dem Hauptbahnhof Rostock

Rostock (ots) - Rostock:

Auf dem Hauptbahnhof Rostock kam es am heutigen Abend gegen 19:00 Uhr zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personengruppen. Eine Gruppierung von ca. 15 Personen, die von der Demonstration gegen Rechts aus Greifswald zurückgereist waren, hat mit Verlassen des Zuges auf dem Bahnsteig 3/6 eine andere Personengruppe körperlich angegriffen. In der Verteilerebene, Vorhalle Nord und Vorplatz des Hauptbahnhofes kam es zu weiteren körperlichen Übergriffen / Auseinandersetzungen aus dieser Gruppe heraus gegenüber anderen Personen. Die vor Ort befindlichen Bundespolizeibeamten erhielten sofort Unterstützung von weiteren Kräften der Landes- und Bundespolizei. Es kamen insgesamt 26 Beamte zum Einsatz. Eine unbeteiligte Reisende erlitt durch die Gesamtsituation Herzrhythmusstörungen und wurde mit einem RTW ins Klinikum Süd gebracht. Zu diesem Zeitpunkt herrschte reger Reiseverkehr im Bereich des Hauptbahnhofes. Als Grund für die körperlichen Auseinandersetzungen können das Aufeinandertreffen von "linksorientierten" und "rechtsorientierten" Personengruppierungen nicht ausgeschlossen werden. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Verdacht des Landfriedensbruches.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Rostock
Kopernikusstr. 1b
18057 Rostock
Pressesprecherin
Erika Krause-Schöne
Telefon: 0381/20 83 103 o. Mobil: 0170/767 1329
Fax: 0381/20 02 055
E-Mail: erika.krause-schoene@polizei.bund.de

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr. 


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die 
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und 
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung 
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit 
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in 
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige 
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente 
"Bundespolizei See", um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee 
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca. 
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte, 
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr. 

Dazu gehören insbesondere:
- 
der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
- die bahnpolizeilichen Aufgaben
- die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und 
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur 
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter 
www.bundespolizei.de.