BPOL-FL: Flensburg - Reise eines Marokkaners im Zug endet in Haftanstalt

Flensburg (ots) - Am Freitagmittag kontrollierten Beamte der Bundespolizei einen Mann im grenzüberschreitenden Einreisezug aus Dänemark. Der Mann konnte keine Ausweispapiere vorweisen. Da der Verdacht der unerlaubten Einreise bestand, wurde er zur Dienststelle der Bundespolizei verbracht. Die Ermittlungen der Bundespolizisten ergaben, dass der 26-jährige Marokkaner bereits ein Asylverfahren in der Schweiz betreibt.

Gegen 22.00 Uhr klagte der Mann plötzlich über Krämpfe im Brustbereich. Ein alarmierter Rettungswagen brachte ihn ins städtische Krankenhaus, natürlich in Begleitung von Bundespolizisten.

Die ärztliche Untersuchung ergab jedoch keine Krankheitssymptome. Dieser simulierte Anfall nützte ihm daher nichts; nach Vorführung beim Amtsgericht Flensburg wurde er in die Abschiebehaftanstalt Rendsburg eingeliefert. Die Staatsanwaltschaft Flensburg ordnete zudem eine Sicherheitsleistung von 800,- Euro an.

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