POL-DO: Zwischenbilanz der Ergebnisse der Geschwindigkeitskontrollen

Dortmund/Lünen (ots) - Lfd.Nr.:0131

Im Rahmen der Verkehrssicherheitskampagne: "brems dich - rette Leben" werden in der Zeit vom 10.02.2012, 06.00 Uhr bis zum 11.02.2012, 06.00 Uhr, landesweite Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt.

Diese Geschwindigkeitskontrollen sind Bestandteil der Fachstrategie Verkehrsunfallbekämpfung und haben das Ziel: "Weniger Tote und Verletzte im Straßenverkehr". Dieses Ziel soll durch eine Verringerung des Geschwindigkeitsniveaus erreicht werden. Aufgrund wissenschaftlicher Untersuchungen kann bei einer Senkung der Durchschnittsgeschwindigkeit um 2 km/h mit ca. 15% weniger Verletzten gerechnet werden. An einem Beispiel deutlich gemacht: ein Fahrzeug mit 30 km/h kommt vor einem Hindernis (überquerendes Kind als Radfahrer oder Fußgänger) zum Stehen, es kommt gar nicht zu einem Unfall, während ein Fahrzeug, welches 50 km/h fährt, mit unverminderter Geschwindigkeit auf das Hindernis triff. Auch die Kollisions-geschwindigkeit ist bedeutsam: bei 50 km/h überleben 8 von 10 Fußgänger einen Unfall; bei 65 km/h versterben 8 von 10 Fußgänger.

Die Dortmunder Polizei führt in ihrem Zuständigkeitsbereich (Dortmund, Lünen, Autobahnen im Bereich der Bezirksregierung Arnsberg) mit insgesamt 220 Beamten die Kontrollen durch. Ein besonderer Schwerpunkt ist Lünen. Hier werden 70 Beamte im Einsatz sein.

Eine erste Bilanz nach 8 Stunden:

1. Anzahl kontrollierter Fahrzeuge gesamt: 5468 1.1 davon in Dortmund: nicht erfasst 1.2 davon in Lünen: nicht erfasst

2. Anzahl festgestellter Geschwindigkeitsverstöße: 233 2.1 daraus resultierende Fahrverbote: 1 2.2 sichergestellte/beschlagnahmte Führerscheine: 0 3. Weitere Verkehrsverstöße: 63 (z.B. Gurtverstöße)

Die höchste gemessene Geschwindigkeitsüberschreitung betrug innerorts 39 km/h bei zulässigen 30 km/; ausserorts 26 km/ bei zulässigen 70 km/.

Eine besondere Kuriosität war der Ausflug einer Grundschulklasse (Brücherhoffschule, Kontrollstelle Preinstraße), die einen Wandertag einlegten und dazu eine Laser-Kontrollstelle der Polizei aufsuchten. Für die Kinder waren die Lasermessungen sehr aufregend.

Polizei Dortmund
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Manfred Radecke
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