POL-DO: "Sicherheit in Bus und Bahn"
Bilanz 2011 -
Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0031
"Sicherheit in Bus und Bahn", unter diesem Motto riefen die Polizei Dortmund und die Bundespolizeiinspektion Dortmund mit Beteiligung der DSW21 sowie der VKU im Dezember 2009 in den Städten Dortmund und Lünen ein Projekt ins Leben.
Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung wird durch Straftaten und durch gehäuft auftretende Randgruppen rund um Bahnanlagen in erheblichem Maße beeinträchtigt. Eine Vielzahl von Straftaten findet auf den Straßen unserer Städte sowie in Bussen und Bahnen statt. Vom Schwarzfahren über Sachbeschädigungen in Bussen und Bahnen, Farbschmierereien, bis hin zu körperlichen Übergriffen auf Bürgerinnen und Bürger die teilweise in Raub, Bedrohung, Nötigung und gefährlicher Körperverletzung enden, reichen die Taten, die uns und die Bürger beschäftigen.
Das am 01.12.2009 gestartete gemeinsame Projekt "Sicherheit in Bussen und Bahnen" wurde auch im Jahr 2011 fortgeführt.
An den gemeinsam festgelegten Schwerpunkttagen kontrollierte die Polizei über 2300 Personen, insbesondere Jugendliche und Heranwachsende, die sich im Bereich von Haltestellen und im Hauptbahnhof aufhielten. Zeitgleich führten Mitarbeiter der DSW21 und VKU Fahrausweiskontrollen durch. Zahlreiche Platzverweise, insgesamt über 100, wurden erteilt. Im Bereich der Strafverfolgung legten die Beamten 50 Anzeigen vor. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz machten den größten Anteil aus und zum Teil auch Diebstahldelikte. Aber auch nicht wenige mit Haftbefehlen gesuchte Personen fielen der Polizei bei den gezielten Überprüfungen auf.
In mehr als 2900 Fällen standen die Polizisten den Bürgerinnen und Bürgern aber auch nur als Ansprechpartner gegenüber. In den Gesprächen konnten die Beamten Informationen und Ratschläge zur Verbesserung der Sicherheit vermitteln. Tipps zur Verhinderung von Taschendiebstählen waren dabei ein Themenbereich.
Die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung durch unsere Einsätze zur Stärkung des Sicherheitsgefühls hat uns darin bestärkt, die gemeinsamen Kontrollen der Bundespolizei Dortmund und der Polizei Dortmund im Jahr 2012 fortzusetzen. Dabei sollen die Maßnahmen an den Haltestellen des öffentlichen Personenverkehrs sowie in Bussen und Bahnen intensiviert werden.
Weiterhin stehen wir gemeinsam als Ansprechpartner den Bürgerinnen und Bürgern an den Bahnhöfen und den Haltestellen des Nahverkehrs in Lünen und in Dortmund zu Verfügung stehen.
Polizeipräsidium Dortmund Markgrafenstr.102 44139 Dortmund Peter Schulz Tel: 0231 132 1024

