POL-DO: Müdigkeit wird Lkw Fahrer zum Verhängnis
A 44 in Fahrtrichtung Dortmund, zwischen der Anschlussstelle Soest / Möhnesee und dem Autobahnkreuz Werl (ots) - Lfd. Nr.: 0054
Müdigkeit scheint den ersten Ermittlungen zufolge der Auslöser für einen schweren Unfall zu sein, der sich heute morgen, 18.01.2010, gegen 06:30 Uhr, auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund, zwischen der Anschlussstelle Soest / Möhnesee und dem Autobahnkreuz Werl ereignete.
Ein 59-jähriger Lkw Fahrer aus Suhl, der mit seinem LkW Volvo auf der A 44 in Richtung Dortmund fuhr, gab an, dass er in Höhe der Unfallstelle vermutlich aufgrund von Übermüdung nach rechts von der Fahrbahn abkam. Diese Einschätzung teilten auch Unfallzeugen, die sich kurz vor dem Unfall hinter dem 59-Jährigen befunden hatten und mehrfach ein Abkommen von der Fahrspur beobachtet hatten.
Im weiteren Verlauf stieß das Gespann gegen die rechte Schutzplanke und schleuderte nach links auf den rechten Fahrstreifen der Hauptfahrbahn. Das Führerhaus des quer zur Fahrbahn rutschenden Lkw kippte über die rechte Schutzplanke um, der Hänger kam stehend und noch angekoppelt zum Stillstand.
Der Suhler kletterte kurz nach dem Unfall schwer verletzt aus seinem Lkw, er wurde bis zum Eintreffen der Rettungskräfte von Zeugen betreut. Anschließend wurde der Fahrer zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus transportiert.
Während der Unfallaufnahme und Räumung der Unfallstelle blieb der rechte Fahrstreifen blockiert, der linke Fahrstreifen blieb für den Verkehr frei. Das Schadensfeld erstreckte sich auf einer Länge von ca. 150 Metern. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens bildete sich zeitweise ein Rückstau von bis zu 12 km, der auch durch die empfohlene Umleitung nicht kompensiert werden konnte. Gegen 12:30 Uhr wurde die Fahrbahn wieder freigegeben.
An dem Fahrzeug und den Leitplanken entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 80.000 Euro.
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