POL-ME: Weitere Wohnungseinbrüche - Erkrath - 1201157
Erkrath-Hochdahl (ots) - Bereits mit unserer Pressemitteilung (ots) 1201147 vom 23.01.2011 berichteten wir von mehreren Wohnungseinbrüchen in Erkrath, die sich dort im Lauf des vergangenen Wochenendes ereigneten und inzwischen von den Ermittlern im zuständigen Kriminalkommissariat bearbeitet werden. Am Montag wurde dann noch ein weiterer Einbruch angezeigt, der sich ebenfalls bereits in der Zeit vom Samstagmittag des 21.01., 11.00 Uhr, bis zum Montagmorgen des 23.01.2012, 09.45 Uhr ereignete. Betroffen war ein Reihenhaus an der Erftstraße im Erkrather Ortsteil Hochdahl. Hier nutzten ein oder mehrere bislang unbekannte Straftäter die mehrtägige Abwesenheit der Bewohner, um scheinbar unbemerkt von Nachbarn oder anderen Zeugen auf das rückwärtige Gartengelände des zweigeschossigen Gebäudes zu gelangen. Durch ein aufgehebeltes Wohnzimmerfenster im Erdgeschoss gelangte man ins Haus, in welchem alle Räume im Erd- und Obergeschoss betreten und durchsucht wurden, bevor man den Tatort durch eine von innen geöffnete Terrassentüre und den rückwärtigen Garten mit noch nicht genau bekannter Beute wieder verließ.
Im weiteren Verlauf des Montags kam es dann zwischen 16.15 Uhr und 20.50 Uhr im gleichen Ortsteil auch noch zu einem weiteren so genannten Tageswohnungseinbruch an der Ruhrstraße. Auch hier gelangten ein oder mehrere bislang noch unbekannte Straftäter durch den rückwärtigen Garten an ein Einfamilienreihenhaus. Die Terrassentüre setzte eingesetzter Werkzeuggewalt nicht ausreichend Widerstand entgegen und konnte so aufgebrochen, geöffnet und als Ein- und Ausstieg genutzt werden. Aus den durchsuchten Wohnräumen des Hauses verschwanden nach bisherigen Erkenntnissen Bargeld, Schmuck und ein Mobiltelefon im Gesamtwert von mehreren hundert Euro.
Bisher liegen der Erkrather Polizei in beiden genannten Fällen noch keine konkreten Hinweise auf die Täter vor. Maßnahmen zur Spurensicherung wurden jeweils veranlasst, Strafverfahren eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder sonstigen Beobachtungen, die in Tatzusammenhängen stehen könnten, nimmt die Polizei in Erkrath, Telefon 02104 / 9480-6450, jederzeit entgegen.
Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Einbruchschutz:
1. Schützen Sie Ihre Türen und Fenster mit zusätzlichen Sicherungen. Geprüfte Einbruch hemmende Beschläge in Kombination mit verschließbaren Griffen erhöhen den Einbruchschutz erheblich.
2. Mit Zeitschaltuhren verbundene Lampen, die sich insbesondere in der Dunkelheit der Vorabend- und frühen Abendstunden trotz Abwesenheit der Bewohner automatisch ein- und ausschalten, täuschen deren Anwesenheit vor und schrecken damit Einbrecher ab.
3. Einen guten Einbruchschutz bietet die soziale Kontrolle einer funktionierenden, wachsamen Nachbarschaft. Sprechen Sie im Haus oder in der Nachbarschaft auftretende unbekannte Personen an und fragen Sie, ob sie behilflich sein können. Damit holen Sie vermeintliche Straftäter schon im Vorfeld geplanter Straftaten aus ihrer gewollten Anonymität und signalisieren diesen ein hohes Risiko der Wiedererkennung und Identifizierung. Melden Sie verdächtige Personen, Fahrzeuge und Beobachtungen unverzüglich an die Polizei.
Gleichzeitig wird wiederholt auf die kriminalpräventive Aktion "Riegel vor - gemeinsam aktiv gegen Wohnungseinbruch" hingewiesen:
Mit der Kampagne "Riegel vor” ( www.riegelvor.nrw.de ) gegen den Wohnungseinbruch reagiert die Polizei NRW auf die bundesweit steigenden Zahlen beim Einbruch. So mussten im Kreis Mettmann mit 1512 ( mit einer Schadenssumme von mehr als 5 Millionen Euro ) mehr als 50 Prozent Straftaten mehr registriert werden, als im Vorjahr ( 2009 ). Neben zum Teil erheblichen materiellen Schäden sind oft auch dauerhafte psychische Belastungen vieler Opfer die schlimmen Folgen solcher Taten. Und die Anzahl der Fälle steigt scheinbar weiter. Wir wollen nicht, dass Sie Opfer werden und möchten daher gemeinsam mit Ihnen dem Einbrecher einen Riegel vorschieben !
Hinweise von Ihnen zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder andere Beobachtungen sind für uns wichtig. Die Chancen Einbrüche zu verhindern oder Einbrüche aufzuklären und die Täter fest zu nehmen, steigen mit der Zahl Ihrer Hinweise.
Ihr Haus oder Ihre Wohnung soll es Einbrechern nicht leicht machen. Ein guter Einbruchschutz ist oft preiswerter als man denkt. Nutzen Sie Sicherheitseinrichtungen, verhalten Sie sich sicherheitsbewusst, lassen Sie sich von uns beraten.
Ihr Beitrag zum Schutz gegen Einbrecher ist unverzichtbar!
Auf gute Nachbarschaft ! Achten Sie auf unbekannte Personen und/oder auf verdächtige Situationen "nebenan". Alarmieren Sie in Verdachtsfällen sofort die Polizei über Notruf 110, mit Notfallfax oder über das kostenfreie Hinweistelefon für ein sicheres Zuhause! Dieses kostenfreie Hinweistelefon hat die Kreispolizeibehörde Mettmann exklusiv geschaltet unter der Nummer:
0800 - GIB ACHT (442 2248)
Einfach die Buchstabenfolge GIB ACHT auf der Handytastatur drücken, so kann man sich die Nummer sehr leicht merken. Die Polizei hofft, dass verdächtige Beobachtungen bereits sehr früh gemeldet werden und nicht erst dann, wenn die Täter längst wieder verschwunden sind. Selbst Hinweise auf fremde Personen oder verdächtige Fahrzeuge in Wohnsiedlungen, die in keinem erkennbaren Zusammenhang mit Straftaten stehen, nimmt die Polizei dankbar auf. "Wir kommen lieber mehrmals vergebens, als einmal zu spät !" Jeder Hinweisgeber, der die Servicenummer anwählt, kann sicher sein, mit einem geschulten Polizeibeamten zu sprechen. Er erhält eine persönliche Rückmeldung zu seinem Hinweis. Weiterhin bietet die Polizei vielfache Information und Beratung an. Lassen Sie sich von uns beraten. Informationen zur Sicherung Ihres Hauses, Ihrer Wohnung oder auch über geeignete Wertbehältnisse, erhalten Sie bei Ihrer kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Kreises Mettmann - Telefon 02104 / 982 - 7500 - . Die dort beratenden Kriminalisten informieren Sie auch über Hersteller von geprüften und zertifizierten, den Einbruch hemmenden Produkten sowie örtliche Unternehmen, die Sicherungstechnik fachgerecht einbauen können.
Polizei Mettmann Pressestelle Telefon: 02104 / 982-2010 Telefax: 02104 / 982-2028 E.-Mail: pressestelle.mettmann@polizei.nrw.de Homepage: www.polizei-mettmann.de Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43777/polizei_mettmann/?keygroup=bild








