POL-HL: HL - St. Jürgen, Wakenitzwanderwege
Untersuchungen verdächtiger Fleischklopse noch nicht abgeschlossen

    Lübeck (ots) - Noch ist nicht bekannt, ob der am Donnerstag zum Landeskriminalamt gebrachte verdächtige Fleischklops vergiftet worden ist. Spaziergänger hatten bereits am Mittwoch im Bereich des Wanderweges an der Wakenitz zwischen Gartengang und Goldberg den verdächtigen Gegenstand gefunden, nachdem ihre Hunde kurz zuvor jeweils einen Hackbällchen gefressen hatten. Die toxikologischen Untersuchungen laufen, bislang ist zumindest auszuschließen, dass in dem Fleisch das Gift Zyanid oder E 605 enthalten ist. Im Jahr 2009 waren in Ostholstein Hunde mit diesen Stoffen vergiftet worden. Daher gehen die Ermittler derzeit nicht davon aus, dass der aktuelle Fall mit denen aus dem letzten Jahr in Zusammenhang steht. Heute Mittag übergab ein anderer Spaziergänger der Polizei einen weiteren Fleischklops. Der Fundort dieses Gegenstands liegt ebenfalls an der Wakenitz, etwa 1,5 Kilometer südlich des ersten Fundortes, am Ende des Reetwegs. Ob er mit einer giftigen Substanz angereichert worden ist, kann nicht ausgeschlossen werden. Die verdächtige Fleischmasse wurde sichergestellt und dem Landeskriminalamt zur Untersuchung zur Verfügung gestellt. Mehrere Polizeibeamte streifen derzeit auf den Wanderwegen der Wakenitz und sehen sich genauestens um. Bislang sind noch keine weiteren verdächtigen Hackbällchen entdeckt worden. Die Polizei warnt daher nochmals alle Hundehalter vor der unkontrollierten Aufnahme von herumliegenden Lebensmitteln, insbesondere im Bereich der Wakernitzwanderwege. Die Ermittlungen führt die Polizeistation St. Jürgen.


Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Lübeck
Pressestelle
Jan-Hendrik Wulff
Telefon: 0451-131 2015
Fax: 0451-131 2019
E-Mail: Pressestelle.luebeck.pd@polizei.landsh.de