POL-FB: Pressemitteilung vom 03.02.2012:
Friedberg (ots) - Bad Homburg / Friedberg: Hamburger LKW gesucht
Auf der Suche nach einem flüchtigen LKW - Fahrer sind derzeit Beamte der Autobahnpolizei. Der LKW, an dessen Anhänger sich die Teilkennzeichen "HH-" befunden haben sollen, hat offensichtlich einen Unfall auf der A 5 zwischen Friedberg und Bad Homburg ausgelöst. Der Unfall ereignete sich am Donnerstag, gegen 19.00 Uhr, auf der A 5 in südlicher Richtung. Dort war der gesuchte LKW von der rechten auf die mittlere Fahrspur gewechselt. Dabei beachtete der Fahrer vermutlich nicht den auf dieser Spur fahrenden Fahrzeugführer aus Dülmen. Um nicht aufzufahren, wich der Dülmener nach links aus und kam dabei direkt vor das Auto eines Autofahrers aus Oberursel. Der Oberurseler bremste stark ab und versuchte noch, nach links auszuweichen. Trotz aller Bemühungen kam es zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Es entstand ein Schaden von mehreren Tausend Euro. Der LKW - Fahrer fuhr einfach weiter. Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall bzw. zum flüchtigen LKW machen können. Hinweise erbittet die Polizeiautobahnstation in Butzbach, Tel. 06033-9930.
Niddatal: Mehrere Faktoren führen zum Unfall
Offensichtlich die tief stehende Sonne, eine mangelnde Absicherung und eine kurze Unachtsamkeit führten am Freitagmorgen auf der Kreisstraße 239 bei Assenheim zu einem Verkehrsunfall. Eine 58 - jährige Niddatalerin war mit ihrem Auto von Bruchenbrücken nach Assenheim unterwegs. An der Steigung, die sich unmittelbar vor dem Ortseingang von Assenheim befindet, fuhr sie auf den dort stehenden PKW eines 60 - jährigen Autofahrers aus Niddatals auf. Der Mann hatte sein Auto auf der Fahrbahn abstellen müssen, da er keinen Sprit mehr hatte. Auch war die Gefahrenstelle offensichtlich nicht abgesichert. Die Autofahrerin, die auch noch von der Sonne geblendet wurde, versuchte noch auszuweichen, stieß aber mit ihrer rechten Fahrzeugseite gegen das linke Fahrzeugheck des dort stehenden PKW. Es entstand ein Schaden von etwa 5000 Euro. Hinweise erbittet die Polizei Friedberg, Tel. 06031/6010.
Rosbach: Fahrrad aus einem Garten gestohlen
Unbekannte haben am Sonntag, zwischen 15.00 und 22.00 Uhr, ein Fahrrad der Marke Eigenbau aus einem Gartengrundstück in der Grabengasse in Rodheim entwendet. Der Schaden beträgt etwa 1100 Euro. Hinweise erbittet die Polizei Friedberg, Tel. 06031/6010.
Bad Vilbel: In Gewahrsam genommen
Ein Gaststättenbesucher, der trotz mehrfacher Aufforderung nicht gehen wollte, wurde am Donnerstagabend in der Frankfurter Straße mit ins Gewahrsam genommen. Polizeibeamte wurden durch die Besitzerin einer Gaststätte angerufen. Die Frau konnte mitteilen, dass ein Gast einfach nicht gehen wollte. In der Gaststätte zeigte sich der Mann gegenüber den Beamten aggressiv und verweigerte zudem seine Personalien. Er wurde mit zur Wache genommen. Dort verbrachte der offensichtlich alkoholisierte 42 - jährige Frankfurter einige Stunden in der Zelle.
Bad Vilbel: Mehrere Zigaretten entwendet
Wie jetzt bekannt wurde, haben Unbekannte Anfang Januar einen Zigarettenautoamten in der Vilbeler Straße aufgebrochen. Die Täter brachen den Automaten auf und verursachten damit einen Schaden von etwa 400 Euro. Der Wert der entwendeten Zigaretten beträgt etwa 350 Euro. Hinweise erbittet die Polizei in Bad Vilbel, Tel. 06101-54600.
Karben: Außenspiegel beschädigt
Am 26. Januar 2012, in der Zeit zwischen 07.30 Uhr und 16.30 Uhr, parkte ein Pkw-Fahrer seinen grauen Honda in der Robert-Bosch-Straße, Höhe Hausnr.46. Als er gegen 16.30 Uhr zurück kam, musste er feststellen das sein Fahrzeug vom rechten Kotflügel bis zur Fahrzeugtür sowie am Außenspiegel, massiv beschädigt war. Augenscheinlich hat ein bislang noch unbekannter Fahrzeugführer den geparkten Pkw im vorbeifahren beschädigt und sich dann unerlaubt vom Unfallort entfernt, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Der Sachschaden beträgt etwa 2.000 Euro. Hinweise erbittet die Polizei in Bad Vilbel, Tel. 06101-54600.
Karben: Versuchter Einbruch in ein Mehrfamilienwohnhaus
Unbekannte haben zwischen dem 20. und 28. Januar versucht, eine Wohnungstür im Klein - Karbener Buchenweg aufzubrechen. Die Täter hatten offensichtlich versucht, die Tür aufzuhebeln. Hinweise erbittet die Polizei Friedberg, Tel. 06031/6010.
Münzenberg: Toter Winkel
Am Donnerstag, gegen 18.50 Uhr, fuhr ein LKW - Fahrer aus Polen auf der A 5 (Richtung Süden) bei Münzenberg vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen. Dabei übersah er vermutlich den PKW eines 37 - Jährigen aus Wilnsdorf. Vermutlich befand sich dessen Fahrzeug gerade im sogenannten "toten Winkel". Es kam zum Zusammenstoß zwischen den Fahrzeugen. Der Schaden beträgt etwa 3000 Euro.
Büdingen: Heizöl entwendet
In der Müllergasse haben Unbekannte offensichtlich aus einem Tank etwa 600 Liter Heizöl abgezapft. Die Täter dürften in den letzten drei Wochen zugeschlagen haben. Der Diebstahl wurde am Dienstag bemerkt. Hinweise erbittet die Polizei in Büdingen, Tel. 06042/96480.
Altenstadt: Elektroschocker mitgeführt
Bei einer Kontrolle eines 54 - jährigen Autofahrers am Donnerstag, gegen 17.00 Uhr, in der Vogelsbergstraße fanden Polizeibeamte einen Elektroschocker. Der Mann konnte für das Gerät keine Erlaubnis vorlegen. Eine Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Waffengesetz wurde gefertigt. Der Elektroschocker wurde sichergestellt.
Limeshain: Wechselfallenbetrüger scheitern
Am Donnerstag, gegen 15.50 Uhr, scheiterten zwei sogenannte Wechselfallenbetrüger in einer Drogerie in der Himbacher Straße in Rommelhausen. Das Pärchen hatte in der Drogerie ein Päckchen Wattepads aus einem Regal genommen. Das 75 Cent teure Produkt wurde an der Kasse vorgelegt. Die Frau wollte anschließend mit einem 50 - Euro - Schein bezahlen und legte diesen Schein auch vor. Kurz danach wühlte die Unbekannte aber in ihrem Geldbeutel und bezahlte dann doch mit Kleingeld. Sie bat die Angestellte der Drogerie, den großen Schein zu wechseln. Diese nahm dann zwei 20 - Euro Scheine und zwei 5 - Euro - Scheine aus der Kasse und gab sie der mutmaßlichen Betrügerin. Dabei fiel ihr auf, dass der 50 - Euro - Schein gar nicht mehr vor ihr lag. In diesem Moment kam eine Zeugin dazu, die den Trick der Betrüger bereits kannte. Das Pärchen verließ plötzlich das Geschäft, ohne das Geld zu erbeuten. Die beiden Verdächtigen sind vermutlich in einer hellgrauen Mercedes - Limousine davon gefahren. Es soll sich um eine S - Klasse älteren Baujahres handeln. Das Teilkennzeichen lautet HU - RU. Der Mann wird auf etwa 30 Jahre beschrieben und soll 170 cm groß, athletisch sein und kurze schwarze Haare haben. Er habe Jeans und eine dunkle Jacke getragen. Die Frau sei auffallend dünn gewesen, etwa 25 Jahre alt und ca. 160 cm groß. Sie habe die mittelbraunen Haare zu einem Zopf gebunden und sei bekleidet mit einer grauen Jogginghose und einer schwarzen Jacke. Beide sollen südländisch aussehen und sollen gebrochenes Deutsch mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben. Hinweise erbittet die Polizei Friedberg, Tel. 06031/6010.
Ranstadt: Phishing - Betrüger erbeuten 4670 Euro
Ein Ranstädter wurde Opfer von sogenannten Internet - Betrügern. Der Mann hatte sich am vergangenen Dienstag im Internet angemeldet, um eine Überweisung durchzuführen. Als er auf der entsprechenden Seite war, wurde er aufgefordert aus Sicherheitsgründen eine Testüberweisung durchzuführen. Dabei solle er keinen Betrag einsetzen. Nach der Testüberweisung erfolgte dann die Überweisung, die er eigentlich durchführen wollte. Bei den Umsätzen wurde auch nur die von ihm getätigte Überweisung angezeigt. Erst einige Tage später, als der Ranstädter nach seinen Kontoauszügen schaute, stellte er fest, dass Unbekannte 4670 Euro abgebucht hatten. Mit einem "falschen" Programm hatten die Betrüger den Mann offensichtlich dazu veranlasst, die TAN in eine täuschend echt aussehende Maske einzugeben, um anschließend die "Testüberweisung" durchführen zu können. Die Kriminalpolizei, die in diesem Fall ermittelt, rät dazu, immer einen Virenscanner einzurichten und wöchentlich zu aktualisieren. Eine TAN, so die Ermittler, wird nur zur Bestätigung der von Ihnen erteilten Aufträge beim Online - Banking also bei einer Überweisung benötigt. Geldinstitute fordern nie zu einer Testüberweisung oder einer anderen Überweisung auf. Im Verdachtsfall wird darum gebeten, sofort die Hausbank zu verständigen und die Polizei einzuschalten. Auch raten die Spezialisten, dass die PIN (persönliche Identifikations-Nummer) und die TAN (Transaktions-Autorisierungs-Nummer) getrennt voneinander aufbewahrt und auch nicht auf dem PC gespeichert wird. Auch ist es ratsam, die Kontobewegungen regelmäßig zu informieren.
Jörg Reinemer
Pressesprecher
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