POL-WI: Pressemitteilung der Polizei für Wiesbaden und den Rheingau-Taunus-Kreis
Wiesbaden (ots) - Wiesbaden
1. Einbruch nicht gleich Einbruch,
Wiesbaden, Parkstraße,
28.01.10, 06.00 Uhr
Dass Einbruch nicht gleich Einbruch ist musste heute früh ein Polizeibeamter am eigenen Leib erfahren. Um 06:00 Uhr wurde ein Einbruchsalarm in einem Firmengebäude in der Parkstraße ausgelöst. Die umgehend herbei geeilten Polizeibeamten gingen dem Alarm sofort nach und überprüften sorgsam Haus und Garten des Anwesens. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Dass es jedoch trotzdem noch zu einem "Einbruch" kam, dafür sorgte ein Polizist höchstpersönlich. Der Beamte, der sich im Garten auf Spurensuche nach den mutmaßlichen Einbrechern machte, wandelte auf einen komplett vereisten und zugeschneiten Teich, der allerdings als solcher nicht mehr zu erkennen war. Das Eis gab nach, brach ein und der Polizist versank bis zur Brust im eiskalten Nass. Mächtig erfrischt wurde der Beamte zur Dienststelle gefahren, um sich seiner durchtränkten Uniform zu entledigen. Fazit: Einbruch ist nicht gleich Einbruch. Jeder Einsatz hat so seine Tücken!
2. Spuren im Schnee führten zum Tatort,
Mainz-Kostheim, Uthmannstraße,
28.01.10, 00.38 Uhr
Einer Funkstreife fielen in der vergangenen Nacht zwei dunkel gekleidete Heranwachsende im Alter von 18 und 19 Jahren auf, die sich auffällig verhielten. Bei der Personenkontrolle fanden die Beamten in der Jacke des 19-Jährigen ein Handy, welches gestohlen gemeldet und deswegen zur Fahndung ausgeschrieben war. Durch fadenscheinige Ausreden machten sich die beiden immer verdächtiger, sodass die aufmerksamen Polizisten sich in der Nähe des Festnahmeortes genauer umsahen. Dabei wurden die Beamten auf frische Fußspuren aufmerksam, die die Polizisten zu einem von der Wand gerissenen Bewegungsmelder und einem gewaltsam geöffneten Fenster auf der Rückseite eines Getränkemarktes führten. An Hand des Schuhprofils konnten die Spuren den beiden Verdächtigen zugeordnet werden. Offenbar hatten die Verdächtigen das Objekt jedoch weder betreten noch etwas entwendet. Nach den polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.
Rheingau-Taunus-Kreis
1. Arbeitsunfall bei Baumsägearbeiten,
Niedernhausen, L 3028,
27.01.2010, 14.45 Uhr
Gestern Nachmittag kam es in Niedernhausen an der Landesstraße 3028 in der Nähe des Friedhofs zu einem Arbeitsunfall. Ein 32 Jahre alter Arbeiter aus Niedernhausen war damit beschäftigt, Äste an bereits gefällten Bäumen mit einer Säge zu entfernen, als er aus noch unbekannter Ursache ins Straucheln geriet und nach vorne umfiel. Dabei prallte der 32-Jährige mit dem Kopf auf den Boden und verletzte sich schwer. Ein anderer Arbeiter bemerkte den Unfall sofort und verständigte die Rettungskräfte. Der 32 Jahre alte Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo er stationär aufgenommen wurde. Das Amt für Arbeitsschutz wurde verständigt und hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.
2. Gegen Baum geprallt,
Bundesstraße 42, zwischen Rüdesheim und Eltville am Rhein,
28.01.2010, 06.40 Uhr
Auf der Bundesstraße 42 kam es gestern Morgen zwischen Rüdesheim und Eltville am Rhein zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde. Eine 33-jährige Autofahrerin befuhr die B 42 aus Richtung Rüdesheim in Richtung Eltville. Am Ende einer Linkskurve kam die 33-Jährige aus Eibingen, wahrscheinlich aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit auf der winterglatten Fahrbahn ins Schleudern und prallte gegen einen neben der Straße stehenden Baum. Die 32-Jährige wurde bei dem Aufprall schwer verletzt und stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der Wagen der Autofahrerin war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von rund 1.000 Euro.
3. 21.000 Euro Sachschaden,
B 260 / Schlangenbader Straße , Höhe Rauenthal
27.01.2010, 18.20 Uhr
Um 18.20 Uhr kam es gestern zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 260 / Schlangenbader Straße in Höhe Rauenthal, bei dem ein Sachschaden von ca. 21.000 Euro entstanden ist. Ein 32-Jähriger aus Heidenrod, ein 79-Jähriger aus Mainz und ein 26-Jähriger aus Heidenrod befuhren mit ihren Pkw in dieser Reihenfolge hintereinander die B 260 aus Richtung Martinsthal in Richtung Schlangenbad. In Höhe der Firma Efen bremsten der 32-Jährige und der 79-Jährige die Wagen verkehrsbedingt ab. Der 26-Jährige bemerkte dies zu spät und fuhr auf das Fahrzeug des 79-Jährigen auf, welches durch die Wucht des Aufpralls auf den Pkw des 32-Jährigen geschoben wurde. Alle drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Personen wurden bei dem Unfall glücklicherweise nicht verletzt.
Pressemitteilung für den Rheingau-Taunus-Kreis erstellt von PK´in Burkhardt
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