POL-GI: Drei Jugendliche geraten nach Schüssen auf Linienbus in das Visier der Ermittler - Gemeinsame Presseinformation der Staatsanwaltschaft und der Polizei

Polizeipräsidium Mittelhessen - Gießen: POL-GI: Drei Jugendliche geraten nach Schüssen auf Linienbus in das Visier der Ermittler - Gemeinsame Presseinformation der Staatsanwaltschaft und der Polizei
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Die mögliche Tatwaffe: CO2-Pistole, Kaliber 4,5 mm

Gießen (ots) - Gießen: Nach Schüssen auf einen Linienbus in Rödgen, gingen am vergangenen Donnerstag mehrere Scheiben zu Bruch und der Busfahrer erlitt einen Schock. Die Kriminalpolizei ermittelte jetzt nach Hinweisen aus der Bevölkerung drei Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren aus dem Landkreis Gießen. Dabei ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen einen 15-Jährigen, er soll für die Abgabe der Schüsse verantwortlich sein.

Wie berichtet (PM der Polizei vom 26.01.12), waren am Donnerstag, 26.01.12, um 17.45 Uhr, in der Lange Ortsstraße in Rödgen mehrere Schüsse in die Scheiben des gerade anfahrenden Busses eingeschlagen. Der 44-jährige Fahrer erlitt dabei einen Schock und befindet sich bis heute in ärztlicher Behandlung. Die drei Fahrgäste hingegen blieben unverletzt. Am Fahrzeug blieb ein Gesamtsachschaden von etwa 2500 Euro zurück. Am Donnerstag, 02.02.12, stellten Beamte der Kriminalpolizei während einer Wohnungsdurchsuchung bei einem 16-jährigen Jugendlichen die mögliche Tatwaffe sicher. Eine CO2-Gasdruckpistole vom Kaliber 4,5 Millimeter. Den 16-Jährigen und seinen 17-jährigen Bekannten nahmen die Ermittler vorläufig fest. Einen 15-jährigen Tatverdächtigen, der bereits wegen anderer Delikte in Erscheinung getreten ist, konnten die Beamten nicht antreffen. Er stellte sich der Polizei noch am Donnerstagabend.

Die Kriminalpolizei übergab die Jugendlichen nach ihren Maßnahmen in die Obhut der Erziehungsberechtigten und leitete Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Verstößen gegen das Waffengesetz ein. Zur Motivlage und zur genauen Herkunft der Waffe können noch keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte behält sich die Staatsanwaltschaft vor.

Ute Sehlbach-Schellenberg, Pressesprecherin

Thorsten Mohr, Pressesprecher

Hinweis für die Redaktionen: In der digitalen Pressemappe ist ein Bild der möglichen Tatwaffe, eine schwarze CO2-Gasdruckpistole, Kaliber 4,5 mm, hinterlegt.

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ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen

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