POL-GI: Nach Schlägerei am Gießener Marktplatz in der Silvesternacht sucht die Polizei Täterhinweise
Gießen (ots) - Gießen: In der Silvesternacht, 01.01.2012, kam es um kurz vor 02 Uhr im Bereich der Straße "Burggraben" zu einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten. Als die Polizei wenige Minuten später dort eintraf, hatte sich die Gruppe in alle Richtungen zerstreut. Niemand wollte etwas gesehen oder gehört haben. Inzwischen hat sich ein 28-Jähriger aus dem Kreisgebiet bei den Ermittlern gemeldet, der von einer Personengruppe angegriffen und verletzt worden ist. Er gibt an, dass er und seine Begleiter im Burggraben sahen, wie acht bis zwölf Männer mit Fußtritten auf eine am Boden liegende Person eintraten. Als er sie darauf ansprach, sei er selber sofort mit Fäusten angegriffen worden. Er und seine Begleiter wurden getrennt und ihm gelang es zur Bushaltestelle am Marktplatz zu flüchten. Etwa vier Männer aus der Gruppe folgten ihm und schlugen mit Fäusten auf ihn ein, bis er am Boden lag. Anschließend erhielt er Fußtritte gegen den Köper, sowie den Kopf. Erst als seine herbeigeeilten Begleiter und Passanten einschritten, gelang es ihnen in Richtung Neue Bäue zu flüchten. Die Täter seien noch einige Meter hinterhergelaufen, aber dann stehen geblieben. Der 28-Jährige musste sich mit Blutergüssen, Prellungen, Schürfwunden und einem blauen Auge in ärztliche Behandlung begeben. Die Täter sollen nach ersten Erkenntnissen etwa 17 bis 24 Jahre alt sein und überwiegend dunkle Bekleidung getragen haben. Nach Zeugenangaben könnte es sich um Männer türkischer, aramäischer oder persischer Herkunft gehandelt haben. Die Gießener Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Sie fragt: Wem ist eine Personengruppe, auf die die Beschreibung zutrifft, zwischen 01.30 und 02.00 Uhr, im Bereich Burggraben oder Markplatz aufgefallen? Wer wurde ebenfalls von der Gruppe angegriffen? Wer hat die Taten beobachten und sich bislang noch nicht bei der Polizei gemeldet? Sachdienliche Hinweise die zur Aufklärung der Körperverletzung führen können, nimmt die Polizei über Telefon 0641/7006-0 entgegen.
Thorsten Mohr
Pressesprecher
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