POL-FD: Gemeinsame Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Fulda und dem Polizeipräsidium Osthessen - Täter in Haft - Opfer gesucht
Fulda (ots) - Fulda - Wegen Eigentumsdelikten und Raubüberfällen sitzen zwei 18 und 20-jährige Männer sowie eine 18-jährige Frau aus dem Landkreis Fulda, auf Antrag der Staatsanwaltschaft Fulda, in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Bei den Ermittlungen der Kripo Fulda haben sich Hinweise auf zumindest drei weitere Raubüberfälle ergeben, die den polizeibekannten Straftätern ebenfalls zur Last gelegt werden. Allerdings ist die Identität der Opfer bislang noch nicht bekannt, da sie, möglicherweise aus Angst, die Straftaten nicht angezeigt haben.
In den jüngsten drei Fällen erhielten die Opfer überraschend von dem 20-Jährigen einen heimtückischen Faustschlag in ihr Gesicht. Danach griff ihnen der Räuber selbst in die Taschen oder ließ dich das Bargeld von den Geschädigten aushändigen. Für den Fall der Anzeigenerstattung und Einschaltung der Polizei wurden sie mit dem Tode bedroht.
Es besteht weiterhin der Verdacht, dass der heute 20-Jährige in den Jahren 2010 und 2011 mehrere gleich gelagerte Straftaten auf diese Weise begangen hat, die bisher ebenfalls nicht angezeigt wurden.
Die konkreteren Fälle ereigneten sich Anfang Dezember 2011, gegen 21.30 Uhr, in der Nähe eines Friseurgeschäftes am ZOB am Bahnhof Fulda. Opfer wurde ein etwa 170 Zentimeter großer Mann von normaler Statur, der mit einer blauen Baseballkappe und einer grauen Strickjacke bekleidet war. Wenige Tage vor Weihnachten 2011 beraubte der Täter einen etwa 180 Zentimeter großen Mann, der mit einer schwarzen Lederjacke bekleidet war, aus der eine rote und eine blaue Kapuze herausragten. Die Tat ereignete sich zwischen 15.00 Uhr und 15.30 Uhr, der Tatort war wiederum am Bahnhof in Fulda, dieses Mal auf dem Gehweg gegenüber dem Haupteingang. Im dritten Fall ereignete sich der Raubüberfall Anfang Januar 2012 am Busbahnhof beim Stadtschloss Fulda. Das Opfer war ein etwa 18 jähriger Mann, die Tatzeit war gegen 22.00 Uhr.
Die Täter befinden sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft. Polizei und Staatsanwaltschaft bitten die Opfer dringend, sich mit ihnen in Verbindung zu setzen. Auch Hinweise von Zeugen, die zur Identifizierung der Opfer führen, werden erbeten.
Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter Telefon 0661 / 105-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter www.polizei.hessen.de.
Martin Schäfer, KHK
Pressesprecher Tel.: 0661 / 105 - 1011
ots Originaltext: Polizeipräsidium Osthessen Digitale Pressemappe: http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=43558
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