POL-FD: Verkehrsunfall auf der A7, mehrere Fahrzeuge beteiligt, verletzte Personen

Fulda (ots) - Verkehrsunfall auf der A7 FR Norden, km 364,1, Gem. Kirchheim, Kreis Hersfeld-Rotenburg

Am 07.02.12, um 19:20 Uhr, ereignete sich auf der A7 in Richtung Kassel, an der Steigung hinter Kirchheim, ein schwerer Verkehrsunfall, an dem drei Pkw und ein Lkw beteiligt waren.

Auf der mittleren von drei Fahrspuren fuhr ein Pkw VW und überholte mehrere Lkw an einer Steigung, plötzlich ging der Motor des Fahrzeuges aus. Der 48 jährige Fahrer schaffte es nicht mehr, den Wagen von der Fahrbahn zu lenken. Die hinter ihm fahrenden Fahrzeuge, ein Pkw Renault aus dem Hochsauerlandkreis und ein Klein-Lkw aus Bayern, schafften es nicht mehr rechtzeitig zu bremsen und fuhren auf den Pannen-Pkw auf.

Dieser wurde dadurch nach links geschleudert und stieß gegen einen Pkw Honda aus Norddeutschland, der wiederum in die Mittelleitplanke geschleudert wurde. Durch den Aufprall wurde der Klein-Lkw auf die Seite geschleudert und kippte um. Die Fahrzeuge standen quer zu allen Fahrspuren, so dass die Autobahn voll gesperrt werden musste.

An allen beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 75.000 EUR.

Es wurden bei dem Verkehrsunfall insgesamt 7 Personen verletzt, davon 5 schwer und 2 leicht.

Die zwei leicht verletzten Personen saßen beide in dem Klein-Lkw. Es handelte sich um einen 24 jährigen Fahrer aus Bayern und dessen 25 jährigen Beifahrer. Beide wurden in das Krankenhaus nach Rotenburg gebracht, aber noch am gleichen Abend entlassen.

Bei den fünf schwerverletzten Personen handelt es sich einmal um eine dreiköpfige Familie aus dem Hochsauerlandkreis ( einen 45 jährigen Vater, 46 jährige Mutter und 18 jährige Tochter), und um ein Paar aus Norddeutschland (57 und 50 Jahre alt). Alle fünf Personen wurden in das Kreiskrankenhaus nach Bad Hersfeld verbracht. Dort werden sie auch die Nacht über bleiben.

Am schwersten hat es die 50 jährige Beifahrerin des Pkw aus Norddeutschland erwischt. Die Dame wird vermutlich noch länger im Krankenhaus bleiben.

Durch die Vollsperrung hatte sich ein 6 Kilometer langer Stau gebildet, durch den die Abschleppfahrzeuge durch eine Streife der Polizei gelotst wurden.

Um 22:00 Uhr waren alle Fahrzeuge geborgen und die Fahrbahnen wurden für den Verkehr wieder freigegeben. Im Stau ereignete sich noch ein kleiner Auffahrunfall zwischen zwei Sattelzügen, bei dem aber nur ein leichter Schaden, 300,-EUR, am auffahrenden Sattelzug aus Rumänien entstand. Nachdem die Fahrbahnen wieder alle genutzt werden konnten und alle ruhenden Verkehrsteilnehmer wieder geweckt wurden, löste sich der Stau recht schnell auf.

i.A. Kaltenhäuser, POK

ots Originaltext: Polizeipräsidium Osthessen

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