POL-MI: 24-Stunden-Blitz-Marathon - Zwischenbilanz im Kreis Minden-Lübbecke

Polizei Minden-Lübbecke: POL-MI: 24-Stunden-Blitz-Marathon - Zwischenbilanz im Kreis Minden-Lübbecke
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Eine Laserpitole im Einsatz. Foto: Polizei Minden

Kreis Minden-Lübbecke (ots) - Nach dem Start des 24-Stunden-Blitz-Marathon am Freitagmorgen zieht die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke eine positive Zwischenbilanz bis zum frühen Nachmittag und lobt die Verkehrsteilnehmer.

In der überwiegenden Zahl haben sich die Autofahrerinnen und Fahrer am Vormittag an die jeweiligen Tempobegrenzungen gehalten, so die Polizei in ihrem ersten Fazit. Insgesamt wurden bis 15 Uhr an den kreisweiten Messstellen 661 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei wurden lediglich 58 Geschwindigkeitsverstöße registriert.

Im Raum Minden und Hille wurden 390 Fahrzeuge gemessen und dabei lediglich 7 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. An der Hausberger Straße in Minden stellten die Beamten die höchste Geschwindigkeitsüberschreitung fest. Hier war ein Autofahrer außerhalb der geschlossenen Ortschaft bei erlaubtem Tempo 70 mit 32 Kilometer mehr als erlaubt unterwegs.

In Lübbecke gab es Messstellen an der Rahdener Straße und der Eikeler Straße. In Preußisch Oldendorf waren die Einsatzkräfte an der Berliner Straße und in Hüllhorst-Tengern an der Huchzener Straße zu sehen. Insgesamt wurden hier 134 Fahrzeuge kontrolliert. Nur zwei Autofahrer hielten sich nicht an die vorgeschriebene Geschwindigkeit. Darunter war mit 81 km/h bei erlaubten Tempo 50 eine enorme Geschwindigkeitsüberschreitung.

Noch schneller war allerdings ein Verkehrsteilnehmer in Espelkamp an der Gestringer Straße. Bei zulässigen 50 Stundenkilometer zeigte der Wert der Laserpistole 86 km/h an. Dies war zugleich kreisweit die höchste Überschreitung.

In Bad Oeynhausen kontrollierten die Polizisten 88 Fahrzeuge und zählten dabei 32 Geschwindigkeitsverstöße. Hier lag der höchste Wert der Geschwindigkeitsüberschreitung bei 26 km/h bei erlaubten Tempo 30 an einer Messstelle.

An einigen Kontrollstellen, so in Bad Oeynhausen und Espelkamp, setzten die Beamten aber auch auf Prävention. Ein Verkehrssicherheitsberater zeigte Autofahrern, die zu schnell unterwegs waren, auf einem Laptop einen Film zum Thema Bremsweg. Hier konnten die Unfallfolgen an Hand der gefahrenen Geschwindigkeiten simuliert werden. Die Fahrer zeigten sich dabei oftmals überrascht, dass ihre "Aufprallgeschwindigkeit" so hoch war. Zum Glück war es lediglich eine Animation.

Die landesweiten Tempokontrollen unter dem Motto "Brems-dich - rette Leben!" hatten gegen 6 Uhr begonnen und werden noch bis Samstagmorgen fortgesetzt. Die am frühen Morgen herrschenden Minusgrade hatten so gut wie keinen Einfluss auf die Kontrollaktion. Lediglich in Lübbecke und Minden mussten an drei Stellen kurzfristig die Kontrollen verschoben werden.

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