BPOL-E: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Essen und der Bundespolizeiinspektion Essen Diebesbande nach Kupferdiebstahl festgenommen Staatsanwaltschaft und Bundespolizei bittet um Mithilfe
Essen (ots) - Die Bundespolizeiinspektion Essen fahndet nach einem flüchtigen Kupferdieb, der zusammen mit drei, im Bereich der Köln Mindener Straße, festgenommenen Personen in den Morgenstunden des 03. März, bereitgelegtes Kupferkabel in einen PKW verstaute.
Eine Streife der Polizei Essen bemerkte die vierköpfige Bande in Höhe der Zeche Zollverein. Eine Person ergriff beim Eintreffen der Beamten sofort die Flucht. Drei Männer im Alter von 28/28/30 Jahren wurden festgenommen.
Neben einem Bolzen- und Kabelschneider konnten elf zusammengerollte Kupferkabelrollen (ca.130 kg) sichergestellt werden. Im Rahmen weiterer Ermittlungen fanden Beamte der Bundespolizei bei Tageslicht weitere Kupferkabelstränge (244 kg) die entlang der Bahnstrecke von den Tätern zum Abtransport bereitgelegt wurden.
Nach erfolgten Wohnungsdurchsuchungen konnte weiteres Beweismaterial sichergestellt werden.
Die Staatsanwaltschaft Essen und die Bundespolizeiinspektion Essen fahnden nach dem flüchtigen Täter, der den Vornamen " Waldemar" haben soll. Dieser vermutlich russisch sprechende Mittäter steht im Verdacht, zusammen mit den bereits festgenommenen Personen (siehe Fotos) Andreas F. aus Duisburg und den aus Kasachstan stammenden Brüdern Oleg F. und Sergej F., wohnhaft in Gelsenkirchen, Kupferdiebstähle in nicht unerhebliche Umfang begangen zu haben.
Das gestohlene Kupfer wurde vermutlich an verschiedene Altmetallaufkäufer in verschiedenen Städten des Ruhrgebietes verkauft. In einem Fall führt die Spur nach Herne. Durch kooperative Zusammenarbeit mit einem dort ansässigen Händler konnten der Diebesbande bereits 17 Fälle von Kupferverkäufen nachgewiesen werden. Die Ertragshöhe für 4 Tonnen Kupfer betrug ca. 12.000 Euro.
Staatsanwaltschaft und Bundespolizei suchen Altmetallaufkäufer denen, von den Beschuldigten, Buntmetall zum Ankauf angeboten worden ist. Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion in Essen unter der Tel. 0201 2452332 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die Fotos wurden in der digitalen Pressemappe der Bundespolizeiinspektion Essen eingestellt.
ots Originaltext: Bundespolizeiinspektion Essen
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