Bielefeld (ots) - SR/ Bielefeld Mitte - Die Polizei warnt aus aktuellem Anlass vor gefälschten IPhones, die in der Bielefelder Innenstadt bereits in zwei Fällen zum Ankauf angeboten wurden. Die Polizei rät davon ab, auf Angebote von unbekannten Verkäufern, IPhones zu einem vermeintlich günstigen Preis anzukaufen, einzugehen. Wer ein IPhone von privat erwerben will, sollte das Gerät genau, zum Beispiel hinsichtlich der Verarbeitung an Gehäuse und Knöpfen, wie auch bei der Software auf Echtheit überprüfen. Bereits am Donnerstag, 11.10.2012, war es in einem Kiosk in der Bielefelder Innenstadt zu einem Betrug mit einem gefälschten IPhone gekommen. Gegen 18.30 Uhr betrat eine Frau den Kiosk und bot dem 19-jährigen Verkäufer in dem Kiosk ein IPhone für 150,- Euro zum Ankauf an. Auf den ersten Blick schien es sich tatsächlich um ein IPhone zu handeln. Ohne genauere Prüfung kaufte der 19-Jährige das IPhone an. Bei der späteren genaueren Begutachtung des Geräts stellte sich jedoch heraus, dass es sich um eine Komplettfälschung handelte. An dem Gerät war die Fälschung an den verbauten Schrauben und an der Software, insbesondere an der Art der An- und Abmeldung, der Touchscreen-Bedienung und an den Einstellungen zu erkennen. Die Fälschung wurde erst erkannt, als die Verkäuferin bereits über alle Berge war. Der 19-Jährige hatte sich allerdings den Ausweis der Handy-Verkäuferin kopiert, demnach es sich um eine rumänische Staatsangehörige handelte. Am Freitag, 12.10.2012, gegen 14.15 Uhr, versuchte in demselben Kiosk ein rumänischer Staatsangehöriger erneut ein gefälschtes IPhone zu verkaufen. Der 19-jährige Verkäufer in dem Kiosk bemerkte die Fälschung des für 300,- Euro angebotenen Mobiltelefons dieses Mal sofort, informierte die Polizei und übergab den Beamten das gefälschte Handy und den 32-jährigen Betrüger. Die Polizei fand bei dem Betrüger, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, weitere vier gefälschte IPhones, jeweils mit USB-Adapter, Steckdosenadapter und Headset. Die Polizei stellte alle Geräte sicher. Auch bei diesen Geräten ist erst auf den zweiten Blick an Verarbeitung und Software die Fälschung zu erkennen. Der Betrüger räumte ein, dass er die Handys, von denen er wusste, dass es sich um Fälschungen handelte, selbst angekauft hatte und gewinnbringend weiter verkaufen wollte.
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