POL-BI: Polizei zieht Alkoholsünder aus dem Verkehr

Bielefeld (ots) - (cs) An Karneval wird gerne gefeiert und häufig ist auch Alkohol im Spiel. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Setzt man sich danach aber ans Steuer, hört der Spaß auf. Auch in diesem Jahr hat die Polizei Bielefeld in der Karnevalszeit ihre Kontrollen verstärkt und Alkoholsünder aus dem Verkehr gezogen. Die Bilanz der Karnevalstage 2010: Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch haben die Ordnungshüter 1.204 Fahrzeugführer überprüft. In 215 Fällen wurden Atemalkoholvortests durchgeführt. Bei dreizehn Fahrzeugführern lag danach der Verdacht einer Ordnungswidrigkeit oder Straftat vor. In sieben Fällen wurden Blutprobenentnahmen angeordnet, deren Ergebnisse zwischen 1,2 und 3 Promille lagen. Wird - wie in drei von den sieben Fällen - die Grenze von 1,6 Promille überschritten, ist eine Medizinisch Psychologische Untersuchung fällig. Auch die übrigen Folgen von Alkoholfahrten sind einzelfallabhängig. Alkoholisierte Fahrer riskieren nicht nur Geldbußen und Fahrverbote, sondern auch Geldstrafen und den Entzug der Fahrerlaubnis. Und sie riskieren natürlich auch einen Unfall und damit schwere oder tödliche Folgen. Denn: Schon geringe Mengen Alkohol im Blut erhöhen das Unfallrisiko um ein Vielfaches. Immer wieder unterschätzt wird auch die Wirkung von Restalkohol. Wer sich um zwei Uhr mit 1,4 Promille ins Bett legt, und acht Stunden später zur Arbeit fährt, hat immer noch 0,6 Promille im Blut. Das reicht aus, um im Fall einer Polizeikontrolle ein Fahrverbot zu kassieren. Kommt es zu alkoholbedingten Auffälligkeiten oder gar zu einem Unfall, dann ist der Führerschein für mindestens ein halbes Jahr weg. Und das gilt - das scheinen viele Autofahrer nicht zu wissen - bereits ab einem Wert von 0,3 Promille. Wenn die Fahrt also nicht auf der Polizeiwache enden soll, gilt: Finger weg vom Alkohol!

Polizeipräsidium Bielefeld
Pressestelle
 
Martin Schultz        (MS)  0521-5453020
Christine Schmitt    (CS)   0521-5453022
Friedhelm Burchard  (FB)   0521-5453023
 
Fax: 0521-5453025
pressestelle@polizei-bielefeld.de