POL-BI: Unfallserie auf den Autobahnen 33 und 44 mit einer schwer verletzten Person.
A33 / A44 (ots) - MSp/Am 13.02.2010 ereigneten sich innerhalb kürzester Zeit fünf Verkehrsunfälle auf den Autobahnen 33 und 44.
In der Zeit zwischen 08:30 - 09:00 Uhr kam es auf winterglatter Fahrbahn, vermutlich aufgrund von unangepassten Geschwindigkeiten, zu den Verkehrsunfällen.
Auf der Autobahn 33 kam ein LKW (Autotransporter) zwischen den Anschlussstellen Paderborn-Mönkeloh und Borchen nach links von der Fahrbahn ab und walzte die Mittelschutzplanke nieder. Das Unfallfahrzeug verkeilte sich in der Mittelschutzplanke und musste mit schwerem Gerät geborgen werden. Während der Bergungsarbeiten mussten die linken Fahrstreifen der Autobahn 33 in beiden Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Auf der Autobahn 44 ereigneten insgesamt 4 Verkehrsunfälle, wobei eine Person leicht verletzt wurde.
Zwischen der Anschlussstelle Lichtenau und dem Autobahnkreuz Wünnenberg-Haaren verlor eine Fahrzeugführerin eines Kleintransporters die Kontrolle über ihren Sprinter und schleuderte über die Fahrbahn. Ein unmittelbar nachfolgender Führer eines LKW wollte dem außer Kontrolle geratenem Fahrzeug ausweichen und lenkte seinen Lastzug nach links. Trotz des Ausweichmanövers prallte der Kleintransporter in die rechte Fahrzeugseite des LKW. Im weiteren Verlauf geriet der LKW weiter nach links und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Die Fahrerin des Sprinter verletzte sich bei dem Verkehrsunfall schwer und musste in ein Krankenhaus verbracht werden.
Ein weiterer Unfall ereignete sich direkt in Höhe des Autobahnkreuzes Wünnenberg-Haaren. Hier kam ein Sattelzug nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Mittelschutzplanke und stellte sich quer, so dass die Fahrbahn teilweise blockiert war. Es musste schweres Bergungsgerät herangeführt werden, um den Sattelzug zu bergen.
Bei Marsberg-Meerhof geriet ein Pkw mit Anhänger ins Schleudern und prallte gegen einen Lastzug.
Zwischen den Anschlussstellen Büren und Geseke schleuderte ein Pkw gegen die rechte Seitenschutzplanke.
Glücklicherweise entstand bei diesen Verkehrsunfällen kein Personenschaden.
Trotz der, zum Teil umfangreichen, Bergungsmaßnahmen kam es zu keinen nennenswerten Verkehrsstörungen.
Den Gesamtschaden beziffert die Polizei mit ca. 155.000 Euro.
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