POL-K: 120207-6-K/BAB Unfälle auf der A 1 und A 3 - zwei Lkw-Fahrer schwer verletzt

Köln (ots) - Verkehrsunfälle sorgen für erhebliche Verkehrsbehinderungen

Durch einen schweren Lkw-Unfall auf der Bundesautobahn 1 ist es heute (7. Februar) zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in Höhe der Anschlussstelle Frechen in Fahrtrichtung Saarbrücken gekommen. Ein weiterer Verkehrsunfall sorgte auf der Bundesautobahn 3 für im Bereich der Anschlussstelle Rösrath - Richtungsfahrbahn Oberhausen - für Behinderungen.

Gegen 2.40 Uhr befuhr ein Lkw-Fahrer (33) mit seinem Daimler-Gespann die A 1 in Richtung Saarbrücken. In Höhe der Anschlussstelle Frechen befand sich auf dem Standstreifen ein liegengebliebener Lastzug. Nach ersten Ermittlungen hatte der Fahrer (47) seinen defekten Lkw ordnungsgemäß abgesichert. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es zum Zusammenstoß der beiden Lastwagen. Durch den Aufprall kippte der Daimler auf die Seite und blieb quer zur Fahrbahn liegen. Der andere Lkw hatte einen Container geladen, der sich aus der Verankerung löste und auf die Fahrbahn kippte. Der 33-Jährige wurde durch den Unfall schwer verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht, wo er stationär aufgenommen wurde. Der andere Kraftfahrer blieb unverletzt. An beiden Lkw entstand schwerer Sachschaden, sie mussten durch eine Spezialfirma geborgen und abtransportiert werden. Zwecks Unfallaufnahme, Bergungs- und Reinigungsarbeiten wurde die die betroffene Richtungsfahrbahn der A 1 in Höhe der Unfallstelle voll gesperrt. Aus dem umgekippten Lkw ausgelaufener Dieselkraftstoff wurde durch die Autobahnmeisterei abgebunden. Die Aufhebung der Sperrung erfolgte um 12.30 Uhr. Während der gesamten Sperrdauer konnte der Verkehr über die Verteilerfahrbahn der Anschlussstelle Frechen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Die maximale Staulänge betrug 10 Kilometer.

Der zweite Unfall hat sich gegen 6.10 Uhr auf der A 3 ereignet. An der Anschlussstelle Rösrath fuhr ein 31-Jähriger mit seinem Opel in Richtung Oberhausen auf die Autobahn auf. Laut einer Zeugenaussage lenkte der Mann seinen Astra direkt auf die mittlere Fahrspur. Aus bislang ungeklärter Ursache kam sein Auto ins Schleudern und kollidierte mit einem direkt vor ihm fahrenden Sattelzug. Die Fahrgastzelle des Opels wurde durch den Aufprall so stark eingedrückt, dass der Fahrer eingeklemmt wurde. Rettungskräfte befreiten den schwer verletzten Mann und brachten ihn in ein Krankenhaus. Der Astra wurde so stark beschädigt, dass er abgeschleppt werden musste. Der Fahrer (49) des Sattelzuges blieb unverletzt, an seinem Fahrzeug entstand lediglich leichter Sachschaden. Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten wurde die A 3 in Höhe der Unfallstelle zunächst voll, dann teilweise gesperrt. Gegen acht Uhr wurde die Richtungsfahrbahn wieder freigegeben, die maximale Staulänge betrug zehn Kilometer. (he)

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