Essen (ots) - 45355 E-Borbeck
Nach der Medienberichterstattung einer Boulevardzeitung vom 23. September über den Fall einer versuchten Kindesentführung am 19. September in der Nähe einer Borbecker Schule, können die Ermittler heute Entwarnung geben.
Nach der Anhörung der 10-Jährigen und einer Befragung des 38-jährigen vermeintlichen Tatverdächtigen ließ sich deren Kontakt wie folgt erklären:
Der Autofahrer schilderte, dass er die 10-Jährige aus seinem Auto heraus ermahnt habe, weil sie im Straßenverkehr nicht aufgepasst habe. Die 10-Jährige habe sich von einem mitgeführten Gegenstand ablenken lassen und sei, ohne auf den Verkehr zu achten, vor ihm auf die Straße gelaufen. Er habe sie aus dem Auto heraus ermahnt, aufzupassen.
Der von dem Mädchen geschilderten Tatablauf, dass sie von dem Autofahrer darüber hinaus angefasst worden sei, ist von ihrer Schilderung her für die Ermittler nicht nachvollziehbar.
Es ist möglich, dass sie sich so erschreckt hat, dass ihr die Phantasie einen Streich gespielt hat. / Hag
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