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Mobilgeräte sind auf Reisen der Deutschen liebste Helfer - doch in der Öffentlichkeit stören sie viele

Mobilgeräte sind auf Reisen der Deutschen liebste Helfer - doch in der Öffentlichkeit stören sie viele
Mobilgeräte sind auf Reisen der Deutschen liebste Helfer - doch in der Öffentlichkeit stören sie viele (Infografik Expedia Mobile Index 2014) / Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/9696 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Expedia.de"

Berlin (ots) - Smartphones, Tablets und Co. sind mittlerweile fester Bestandteil im Reisegepäck der Deutschen. In vielfacher Hinsicht vereinfachen sie die Art, wie wir unsere Reisen gestalten und erweisen sich unterwegs als unverzichtbare Helferlein. Wofür die Deutschen die kleinen Alleskönner am liebsten verwenden, in welchen Zusammenhängen sie allerdings auch die Nase voll von ihnen haben, verrät der aktuelle Mobile Index 2014 von Expedia.de und Egencia.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit... mein Smartphone! Das sagen mittlerweile 74 Prozent der deutschen Urlauber und sogar 82 Prozent aller Geschäftsreisenden. Jeder vierte Deutsche hält es auf Reisen nicht länger als einen Tag ohne sein Smartphone aus. An Wichtigkeit hat das Smartphone damit dem sperrigen Laptop längst den Rang abgelaufen, wenn es darum geht, auch unterwegs die angesagteste Strandbar, die verstecktesten Sehenswürdigkeiten oder einfach die nächstgelegene Apotheke zu finden: Nur noch 28 Prozent der Urlauber und 60 Prozent der Geschäftsreisenden tragen auf Reisen einen Laptop mit sich herum. Geschäftsreisende verlassen sich sogar zu 82 Prozent auf ihr Smartphone. "Wir stehen am Beginn einer neuen Ära, in der die Menschen wie selbstverständlich zwischen Smartphone, Tablet und Laptop wechseln, wenn sie ihre Reise planen, buchen und schließlich unterwegs sind", erklärt Andreas Nau, Geschäftsführer Zentraleuropa bei Expedia. Laut Mobile Index 2014 hat sich die Zahl der Reisenden in Europa, die sowohl ein Tablet als auch ein Smartphone besitzen, im letzten Jahr von 20 auf 48 Prozent mehr als verdoppelt.

Einer für alles

Den größten Vorteil von Mobilgeräten für die Reise sieht jeder Zweite darin, auch unterwegs den Kontakt zu Daheimgebliebenen nicht zu verlieren. Etwa jeder Dritte genießt außerdem eine neue Art der Flexibilität, da mit Hilfe von Smartphone, mobilem Internet und Co. auch vor Ort Reisepläne individuell angepasst werden können. Die Bandbreite an Aktivitäten, für welche die Deutschen ihre Mobilgeräte auf Reisen zücken zeigt, in welchen Bereichen die scheinbaren Alleskönner auf bestem Wege sind, Laptop, Digitalkamera und weitere Geräte zu verdrängen. Am häufigsten genutzt werden dabei E-Mail- und Messagingprogramme (49 Prozent), der Wetterbericht (43 Prozent), die Kamerafunktion (38 Prozent), Navigationssysteme und Karten (38 Prozent) sowie Hilfsmittel wie Wecker oder Rechner (31 Prozent).

Gerade Geschäftsreisende managen mit dem Smartphone auch Reiseverbindungen oder buchen Zugtickets oder Taxifahrten - jeder Dritte hat das schon einmal per Smartphone erledigt. "Geschäftsreisende nutzen Mobilgeräte nicht nur, um am Zielort ihrem Job nachgehen zu können, sondern möchten auch während der Reise komfortabel und produktiv arbeiten können. Der Mobile Index lässt uns im Sinne der Weiterentwicklung unserer Services noch besser verstehen, auf welche Art und Weise Arbeitnehmer Mobilgeräte in ihre Geschäftsreise integrieren - egal, welches Gerät sie hierfür benutzen", erklärt Florian Storp, Geschäftsführer Egencia Deutschland.

WLAN top, Roaming-Pakete flop

Persönlich nutzen Deutsche ihr Smartphone oder Tablet im Ausland am liebsten per WLAN: Für 80 Prozent aller Privat- und sogar 86 Prozent aller Geschäftsreisenden ist kostenfreies WLAN vor Ort bei der Hotelsuche ein wichtiges Entscheidungskriterium. Der Deutschen Liebe für frei verfügbare WLAN-Netze geht einher mit einer im globalen Vergleich übertrieben scheinenden Zurückhaltung beim Erwerb internationaler Daten- oder Roaming-Pakete. Nur jeder Fünfte nutzt im Ausland einen solchen Tarif, während dies zum Beispiel für zwei Drittel aller Inder und mehr als die Hälfte aller Österreicher einer Selbstverständlichkeit gleicht. Ein Hauptgrund hierfür ist der Preis: Als vernünftig empfänden 59 Prozent der Deutschen einen wöchentlichen Betrag von unter zehn Euro - tatsächlich gezahlt wird bei der Roaming-Nutzung durchschnittlich aber fast das Doppelte. 37 Prozent der Befragten waren sich jedoch auch noch nicht bewusst, dass die EU kürzlich einen Maximalbetrag für Roaming-Gebühren festgelegt hat.

Tablets immer beliebter

Als Geheimfavorit der Deutschen gilt übrigens das Tablet: Jeder vierte Urlauber und mehr als jeder dritte Geschäftsreisende hat auf Reisen seinen Tablet-PC dabei. Tablets sind auf Reisen mindestens genauso gut in der Lage wie Smartphones, sich über die spannendsten Aktivitäten von Sydney bis Sindelfingen zu informieren. "Mobilgeräte werden zum persönlichen Assistenten während jeder Reisephase, sodass wir uns dazu entschieden haben, einen genaueren Blick auf ihre Nutzung im Urlaub oder auf Geschäftsreise zu werfen. Mit diesem Wissen können wir auch weiterhin exzellente Mobilprodukte und -services liefern, um den neuen Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden", kommentiert Andreas Nau, Geschäftsführer Zentraleuropa bei Expedia.

Im Urlaub geht den Deutschen allerdings auch nichts über ihre Entspannung. Kein Wunder, dass sie im internationalen Vergleich auf Reisen besonders empfindlich auf Lärm reagieren: 57 Prozent stören sich daran, wenn andere Telefonate im Lautsprechermodus führen, 54 Prozent zeigen sich erbost, wenn andere Restaurantbesucher das Ambiente mit ihren Anrufen trüben und 50 Prozent können es gar nicht leiden, wenn um sie herum Musik oder Videos ohne Kopfhörer abgespielt werden. Dafür erweisen sich die Deutschen als rücksichtsvoll, wenn es darum geht, fremde Leute zu fotografieren: 37 Prozent finden es nicht in Ordnung, Unbekannte abzulichten, und nur 13 Prozent haben dies überhaupt schon einmal gemacht. Kurios: Während weltweit jeder Vierte gerne per Smartphone sein Urlaubsessen fotografiert, ist in Deutschland nur jeder Zehnte Fan der sogenannten "Foodies". Jeder dritte Deutsche fühlt sich sogar davon genervt, wenn andere ihr Essen fotografisch festhalten - der internationale Spitzenwert.

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