Sartorius AG

Sartorius-Konzern steigert Auftragseingang und Umsatz auf Rekordniveau

    Göttingen (ots) -
    
    Auftragseingang wächst in den ersten neun Monaten 2001 um 22%,
Umsatz um 9% gegenüber Vorjahreszeitraum / Das bereinigte Ergebnis
vor Zinsen und Steuern (EBIT) steigt um 11% / Positiver Ausblick
    
    Der Sartorius-Konzern hat in den ersten neun Monaten des Jahres
2001 mit 366,9 Mio. EUR (Vorjahreszeitraum: 301,2 Mio. EUR) bei einer
Steigerung um 22% einen außerordentlich erfreulichen Auftragseingang
auf erneutem Rekordniveau erzielt. Die Sparte
Biotechnologie/Umwelttechnik steigerte den Auftragseingang im
Vergleich zur Vorjahresperiode um 42% auf 185,0 Mio. EUR (30.09.2000:
130,0 Mio. EUR); bei der Biotechnologie -Tochter B. Braun Biotech
International GmbH (BBI) lag der Anstieg sogar bei 145%. Die Sparte
Mechatronik legte um 6% auf 181,9 Mio. EUR (30.09.2000: 171,2 Mio.
EUR) zu.
    
    Der Umsatz des Sartorius-Konzerns stieg in den ersten neun Monaten
auf 322,6 Mio. EUR. Dies entspricht einer Steigerung um 9% gegenüber
dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum - die Sparte Biotechnologie trug
hierzu mit 17% ebenfalls überproportional bei. Die Mechatronik
verzeichnete einen Umsatzanstieg um 4%.
      
    Der Sartorius-Konzern konnte in den ersten neun Monaten des Jahres
2001 sein um Sondereffekte bereinigtes EBIT im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 11% auf 10,4 Mio. EUR steigern. Im dritten
Quartal 2001 erhöhte sich das bereinigte EBIT trotz dem Werksumzug
der Biotechnologie gegenüber dem Vorjahresquartal um 19% auf 3,1 Mio.
EUR (3. Quartal 2000: 2,6 Mio. EUR).
    
    Die Sondereffekte resultierten zum einen aus der Abwertung eigener
Aktien in Höhe von 4,3 Mio. EUR; den anderen Schwerpunkt bildeten die
erheblichen Vorleistungen in Höhe von 4,3 Mio. EUR zum Ausbau des
Geschäftsbereichs BioLab innerhalb der Sparte Biotechnologie -
größerenteils einmalige Projektkosten zur Vorbereitung des
ursprünglich für das Jahr 2001 geplanten Börsengangs der Vivascience
AG. Das unbereinigte EBIT betrug in den ersten neun Monaten des
Jahres 2001 1,8 Mio. EUR.
    
    Der Anfang August 2001 begonnene sukzessive Umzug in das neue
"Werk 2001" ist reibungslos vollzogen - der Neubau wurde am 28.9.2001
im Beisein des Bundeskanzlers offiziell eingeweiht.
    
    Die anhaltend außerordentlich hohe Auftragssituation bei BBI, aus
der sich zugleich Umsatzerwartungen der Folgeperiode ableiten lassen,
hat den Sartorius-Konzern veranlasst, eine weitere Erhöhung der
Engineering- und Fertigungskapazitäten für den Bereich
Bioprozess-Anlagen vorzunehmen. Diese Kapazitäten werden durch die
neu gegründete Gesellschaft BBITECH@MEDIT S.r.L., Mailand, zur
Verfügung gestellt, an der BBI 70% der Anteile hält. Basis ist die
langjährige Zusammenarbeit mit Dr. Ing. Faucitano, der die restlichen
30% der Anteile besitzt. Weitere Schritte, um den hohen
Auftragsbestand bei BBI kundengerecht abzubauen, sind eingeleitet.
      
    Um der zunehmenden Internationalisierung der Kapitalmärkte und den
Anforderungen der Deutschen Börse frühzeitig gerecht zu werden,
stellt der Sartorius-Konzern im Sinne weiter verstärkter
Anlegerorientierung seine Rechnungslegung zum 31.12.2001 rückwirkend
für das gesamte Geschäftsjahr auf die International Accounting
Standards (IAS) um.
    
    Für das Gesamtjahr erwartet der Sartorius-Konzern hinsichtlich der
Auftragslage dem Trend nach neun Monaten entsprechend eine deutlich
zweistellige Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr. Für das um die
erwähnten Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) ist eine Steigerungsrate zu erwarten, die deutlich über dem
Wert nach neun Monaten liegt.
    
    Für das Jahr 2002 erwartet der Konzern zwar vor dem Hintergrund
der Konjunktursituation ein abgeschwächtes Wachstum in der
Mechatronik, jedoch weiter zunehmendes Umsatzwachstum in der
Biotechnologie mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten. Der Konzern
geht dabei nach den erheblichen Anstrengungen zur
Kapazitätserweiterung im laufenden Jahr für das kommende Jahr von
einer in Summe erheblich verbesserten Ergebnissituation aus. Diese
Erwartung beinhaltet noch nicht einen möglichen Emissionsertrag aus
dem nun für das Jahr 2002 beabsichtigten Börsengang der Vivascience
AG.
    
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