Sartorius AG

ots Ad hoc-Service: Sartorius AG Sartorius-Konzern steigert Umsatz um 54 % und Auftragseingang um 62 %

Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG, übermittelt von der DGAP Für den Inhalt ist allein der Emittent verantwortlich ----------------------------------------------------- Göttingen (ots Ad hoc-Service) - Deutliche Ertragszielverfehlung in Sparte Separationstechnik / Konzernergebnis temporär rückläufig / Mittelfristige Ertragsperspektiven weiterhin positiv / Börsengang Vivascience für Oktober 2001 geplant / Aktienrückkauf beendet / Vorstand schlägt Dividende auf Vorjahresniveau vor Der Sartorius-Konzern hat im Jahr 2000 seinen Umsatz um 54 % auf 411,8 Mio. EUR. und seinen Auftragseingang um 62 % auf 438,1 Mio. EUR. gesteigert. Damit lag der Umsatz über den Erwartungen, und der Auftragseingang übertraf die Planungen bei weitem. Das organische Wachstum ohne die getätigten Akquisitionen und die erfolgten Veränderungen des Konsolidierungskreises betrug 18 %; bei zusätzlicher Bereinigung um Wechselkurseffekte wäre der Umsatz immer noch netto um 11 % gestiegen. Der Konzern hat damit bei Markterfolg und Wachstum seine Ziele übertroffen. Das Ergebnis der Sparte Separationstechnik wurde durch erhebliche Schwierigkeiten bei der Abdeckung des hohen organischen Wachstums aus den bestehenden Produktionskapazitäten und -strukturen, durch Vorlaufkosten im Hinblick auf die Fertigstellung des neuen "Werkes 2001" sowie durch bereits im Jahr 2000 angefallene Kosten im Hinblick auf den für das Jahr 2001 vorgesehenen Börsengang von Vivascience belastet. Zudem traten deutliche sparteninterne Steuerungsprobleme auf, sodass die Sparte im Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Summe ihr Ergebnisziel des Jahres 2000 um ca. 10 Mio. EUR. verfehlt hat. Durch diese in dieser Höhe auch nicht ansatzweise erwartete Zielverfehlung sank das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) des Gesamtkonzerns von 18,9 Mio. EUR. im Jahre 1999 auf 8,9 Mio. EUR. im Jahre 2000. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) sank im Gesamtkonzern um 15 % von 31,5 Mio. EUR. im Jahre 1999 auf 26,8 Mio. EUR. im Jahre 2000. Das Ergebnis der Sparte Wägetechnik wurde weiterhin durch anhaltende Restrukturierungsanstrengungen bei GWT sowie durch nachhaltige Integrationsaktivitäten belastet. Vor dem Hintergrund der hervorragenden Wachstumsentwicklung, der guten Auftragslage sowie der deutlich verbesserten strategischen Positionierung in wichtigen Zukunftsmärkten sieht der Vorstand die mittelfristigen Ergebnisperspektiven weiterhin als günstig an: die Ergebnisbelastungen im Hinblick auf das neue "Werk 2001" sowie der Börsengang Vivascience haben per se weitgehend Einmal- bzw. temporären Charakter; darüber hinaus hat der Vorstand ein Programm zur operativen Leistungsverbesserung der Sparte Separationstechnik/Biotechnologie initiiert. Im Rahmen organisatorischer Neuzuordnungen wurden sowohl eine eingerichtete Task Force als auch die Projektorganisation "Werk 2001" direkt dem Vorstandsvorsitzenden unterstellt. Über den entsprechenden Maßnahmenkatalog wird der Vorstand in der Bilanzpressekonferenz am 25.4.2001 gesondert berichten. Die langfristig positive Entwicklung sowie die Richtigkeit der eingeschlagenen Akquisitions- und Wachstumsstrategie mit Ausrichtung auf die Sparten Mechatronik, Biotechnologie und Umwelttechnik bestehen aus Sicht des Vorstandes weiterhin. Der vom Aufsichtsrat genehmigte 5-Jahresplan sieht kontinuierliche Ergebnisverbesserungen vor. Bis zum Jahr 2005 soll - ohne Berücksichtigung eventueller weiterer Akquisitionen - ein Umsatz in Höhe von 613 Mio. EUR. und ein EBIT in Höhe von 69 Mio. EUR. erreicht werden. Bereits für das laufende Jahr 2001 wird eine deutliche Ergebniserholung angestrebt, wobei noch Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit dem Umzug der Sparte Biotechnologie ins neue "Werk 2001" vorhanden sind. Nach erfolgreichem Anlauf des neuen Werkes sollte sich die Ergebnissituation deutlich verbessern, da dann die Unzulänglichkeiten in den alten Produktionsstrukturen sowie die derzeitigen kapazitativen Engpässe überwunden sein sollten. Der Börsengang der Biotechnologie-Tochter Vivascience soll voraussichtlich im Oktober 2001 erfolgen. Die im Sartorius- Konzern geplanten bzw. angestrebten Ertragsverbesserungen für das laufende Geschäftsjahr reflektieren nicht eventuelle Liquiditäts- und Ertragseffekte dieses Börsengangs. Die Sartorius AG hat den nach der ad hoc-Mitteilung vom 20. Oktober 2000 begonnenen Aktienrückkauf am 28. Februar 2001 eingestellt. In diesem Zeitraum wurden 573.274 Stammaktien, entsprechend 6,12 % des auf die Stammaktien entfallenden Grundkapitals, und 563.993 Vorzugsaktien, entsprechend 6,03 % des auf die Vorzugsaktien entfallenden Grundkapitals, zurückgekauft. Insgesamt entsprechen die erworbenen 1.137.267 Aktien 6,08 % des Grundkapitals der Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der längerfristigen Ertragsentwicklung/- perspektiven sowie der angestrebten auf Kontinuität und Stetigkeit ausgerichteten Dividendenpolitik hält der Vorstand Dividendenstabilität für das Jahr 2000 für angemessen und wird einen entsprechenden Vorschlag für eine Dividende pro Aktie in Vorjahreshöhe einbringen. Mit diesem Vorschlag wird sich der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 16.3.2001 ebenso befassen wie mit der Billigung des Jahresabschlusses. Die Hauptversammlung wird am 21.6.2001 in Göttingen stattfinden. Ende der Mitteilung ----------------------------------------------------- Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Original-Content von: Sartorius AG, übermittelt durch news aktuell

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