Albert Schweitzer Jugendorchester

Das diesjährige Frühjahrskonzert des Albert Schweitzer Jugendorchesters findet am Sonnabend, dem 31. Mai 2008 um 20.00 Uhr im großen Saal der Laeiszhalle
Musikhalle Hamburg statt

Hamburg (ots) -

   PROGRAMM: 
   Johannes Brahms   Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 77 
   Franz Schubert    Sinfonie Nr.9 "Große C-Dur" 
   Christopher Huber:         Violine 
   Manfred Richter:           Dirigent 

Beide Werke des diesjährigen Frühjahrskonzerts des ASJ sind aus der Auseinandersetzung mit den entsprechenden Kompositionen des sowohl für seine Zeitgenossen wie für nachfolgende Komponistengenerationen geradezu unerreichbar erscheinenden Vorbild Beethoven entstanden. Dessen kompositorische Lösungen vor allem im Bereich der Sinfonie, - die in ihrer Konsequenz und Perfektion geradezu als finale wirkten-, setzten endgültige Maßstäbe prinzipieller Natur, die die Produktion der Nachfolger eher hemmten als beförderten. Ähnliches gilt für die Gattung des Solokonzerts, im konkreten Fall des Beethovenschen Violinkonzerts.

Umso erstaunlicher ist es, dass gerade Schubert noch zu Lebzeiten und in direkter Nähe Beethovens nach seinen genialen frühen, noch klassizistisch geprägten Sinfonien, mit seiner großen C-Dur Sinfonie aus den Jahren 1825-1828 ein sinfonischer Entwurf gelingt, der wesentlich selbständiger und zukunftsweisender als die späteren Versuche Schumanns und Mendelssohns die Gattung Sinfonie weiterentwickelt, indem seinem Naturell und dem sich ankündigenden neuen Zeitgeist und Lebensgefühl entsprechend die logisch-abstrakte Konsequenz Beethovens mit lyrisch-epischen Prinzipien verschmolzen wird. Seine -nicht nur in der Abgrenzung zur frühen "kleinen" C-Dur Sinfonie- "große" C-Dur Sinfonie, die erst 11 Jahre nach seinem Tod von Schumann in seinem Nachlass entdeckt und von Mendelssohn uraufgeführt wird, setzt am ehesten den Ansatz der VI. Beethovens, der "Pastorale", fort.

Für viele Musiker gab es lange Zeit nur ein einziges Werk, das die Qualität des Beethovenschen Violinkonzerts von 1806 erreichte, nämlich das Mendelssohns von 1845. Erst 1879 folgt über 70 Jahre nach dem Vorbild ein drittes gleicher Qualität von Brahms, der damit auch in diesem Bereich das Beethovensche Erbe weiterentwickelt. Sein Violinkonzert erreicht seine Wirkung und Größe gerade indem es dies Erbe durchaus hörbar nicht verleugnet.

Beide Werke dulden keine weiteren direkt neben sich und bestreiten deshalb jeweils eine Hälfte des Abends allein.

Das Violinkonzert wird von Christopher Huber, einem ehemaligen Konzertmeister des Albert Schweitzer Jugendorchesters, vorgetragen.

KARTENVERKAUF

   Karten für das Konzert gibt es bei der Konzertkasse Gerdes, 
   Rothenbaumchaussee 77, Tel.: 45 33 26, an allen bekannten 
   Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse. Eintrittspreise EUR 15,-
   SchülerInnen und StudentInnen EUR 7,-; Ermäßigung auch schon im 
   Vorverkauf. 

gez. Manfred Richter, Leiter des ASJ

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