Henkel AG & Co. KGaA

Henkel mit Rekordergebnis

Düsseldorf (ots) - * Umsatzwachstum von 4,1 Prozent auf 11,4 Mrd. EURO * 8,3 prozentige Verbesserung des betrieblichen Ergebnisses auf 857 Mio EURO * Jahresüberschuss mit 404 Mio EURO auf neuem Höchststand * Erneuter Anstieg der Dividende: 0,87 EURO je Stammaktie, 0,93 EURO je Vorzugsaktie * Sehr guter Start ins neue Jahr Umsatz: 11,4 Mrd. EURO plus 4,1 Prozent Die Henkel-Gruppe hat die Herausforderungen des Jahres 1999 trotz schwierigem Umfeld gut gemeistert. Der Umsatz der Henkel Gruppe erhöhte sich 1999 um 4,1 Prozent auf 11,4 Mrd EURO (1998: 10,9 Mrd EURO). Entscheidend war die Entwicklung in Europa, wo die Umsätze um 2,2 Prozent auf 8,0 Mrd. EURO ausgeweitet werden konnten. Die Geschäfte in Nordamerika zeigten primär wechselkursbedingt ein Umsatzwachstum von 7,8 Prozent auf 1,9 Mrd. EURO. In Asien spiegelten sich die wirtschaftliche Erholung sowie positive Kurseffekte deutlich im 20,9- prozentigen Umsatzanstieg auf 926 Mio EURO wider. Betriebliches Ergebnis: 857 Mio EURO Mit einer Zuwachsrate von 8,3 Prozent konnte das betriebliche Ergebnis (EBIT) auf einen neuen Höchstwert von 857 Mio EURO gesteigert werden. Alle Unternehmensbereiche haben zu diesem guten Resultat beigetragen. Die Kapitalrendite verbesserte sich von 12,4 auf 13,2 Prozent. Jahresüberschuss: 404 Mio EURO Der Jahresüberschuss erreichte mit einem Plus von 8,6 Prozent auf 404 Mio EURO - ein neues Rekordniveau. Cash Flow: 1.247 Mio EURO Der Cash Flow des Konzerns erhöhte sich gegenüber 1998 um 17,1 Prozent auf 1.247 Mio EURO. Das Verhältnis von Cash Flow zu Umsatz belief sich auf 11,0 Prozent. Ergebnis je Aktie Auf Basis der Berechnungen nach IAS betrug das Ergebnis je Stammaktie 2,46 EURO (2,28 EURO) und das Ergebnis je Vorzugsaktie 2,54 EURO (2,33 EURO). Dividende Henkel wird der Hauptversammlung am 8. Mai 2000 für das Geschäftsjahr 1999 eine Erhöhung der Dividende auf 0,87 EURO (1998: 0,79 EURO) je Stammaktie und auf 0,93 EURO (1998: 0,84 EURO) je Vorzugsaktie vorschlagen. Für den in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtigen Aktionär erhöht sich die Bruttoausschüttung, d.h. die Bardividende zuzüglich der vollen Steuergutschrift, auf 1,24 EURO (1998: 1,13 EURO) je Stammaktie und 1,32 EURO (1998: 1,20 EURO) je Vorzugsaktie. Die Dividendensumme erhöht sich um 10,1 Prozent auf 131 Mio EURO. Die Ausschüttungsquote, d.h. die Dividendensumme im Prozent des Jahresüberschusses der Henkel Gruppe nach Fremdanteilen, beträgt 36,0 Prozent (1998: 35,4 Prozent). Segmentberichte Henkel berichtet nunmehr nach den folgenden fünf Bereichen: Klebstoffe, Kosmetik/Körperpflege, Wasch-/Reinigungsmittel, Hygiene/Oberflächentechnik und die unter dem Namen Cognis ausgegliederten Chemieprodukte. Damit entspricht die Segmentberichterstattung in vollem Umfang IAS. Der Unternehmensbereich Klebstoffe erreichte einen Umsatzanstieg von 5,4 Prozent auf 2,5 Mrd. EURO. Das betriebliche Ergebnis erhöhte sich um 16,5 Prozent auf 237 Mio EURO. Der Umsatz im Unternehmensbereich Kosmetik/Körperpflege wuchs um 6,4 Prozent auf 1,8 Mrd. EURO, während sich das betriebliche Ergebnis um 11,4 Prozent auf 123 Mio EURO erhöhte. Der Unternehmensbereich Wasch-/Reinigungsmittel erzielte ein Umsatzwachstum von 2,3 Prozent auf 2,6 Mrd. EURO. Das betriebliche Ergebnis verbesserte sich um 7,6 Prozent auf 177 Mio EURO. Der neue Unternehmensbereich Hygiene/Oberflächentechnik konnte den Umsatz um 4,2 Prozent auf 1,8 Mrd. EURO ausweiten. Das betriebliche Ergebnis erhöhte sich um 12,2 Prozent auf 148 Mio EURO. Die Chemieprodukte (Cognis) steigerten den Umsatz um 4,4 Prozent auf 2,6 Mrd. EURO. Das betriebliche Ergebnis verbesserte sich um 12,0 Prozent auf 182 Mio EURO. Darin sind sowohl Sondererträge aus dem Verkauf des Papierhilfsmittelgeschäfts als auch Ausgliederungskosten enthalten. Investitionen: 746 Mio EURO Die Investitionen in Sachanlagen, immaterielle Vermögensgegenstände und Finanzanlagen beliefen sich 1999 auf 746 Mio EURO. Davon entfielen 440 Mio EURO auf Sachanlagen, 133 Mio EURO auf immaterielle Vermögensgegenstände und 173 Mio EURO auf Finanzanlagen. Im Jahr 2000 werden die Sachanlageinvestitionen ein ähnliches Volumen wie 1999 haben. Der Schwerpunkt wird auf den Unternehmensbereichen Klebstoffe, Wasch-/Reinigungsmittel und Chemieprodukte liegen. Forschung & Entwicklung: 279 Mio EURO Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen 1999 in der Henkel-Gruppe mit 279 Mio EURO um 11,6 Prozent höher als im Vorjahr. Weltweit arbeiteten im Jahresdurchschnitt rund 3.800 Mitarbeiter in der Forschung, Entwicklung und Anwendungstechnik. Mitarbeiter: 56.400 Die zunehmende Globalisierung der Henkel-Gruppe spiegelt sich auch in der Entwicklung des Personalbestands wider. In den letzten fünf Jahren hat sich die Zahl der Mitarbeiter außerhalb Deutschlands um 14.274 auf insgesamt 40.984 erhöht. Ihr Anteil am Personalbestand lag Ende 1999 bei 72,7 Prozent. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter ging 1999 um 223 auf 56.396 Personen zurück. Ausblick Die geschäftlichen Perspektiven für das Jahr 2000 sind insgesamt gut. In den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres sind Umsatz und Ergebnis zweistellig gestiegen. Positive Impulse auf den Märkten werden vor allem von der weiter aufwärts gerichteten Chemiekonjunktur, der insgesamt anhaltend guten Beschäftigungslage in der Automobilindustrie, der allmählichen Verbesserung im Bausektor und dem weiter zunehmenden privaten Verbrauch im Zuge des strikteren wirtschatfswachstum in Europa erwartet. Das Jahr 2000 steht unter dem Motto "Jahr des organischen Wachstums". Wachstum durch Innovationen, internationaler Rollout erfolgreicher Markenartikel- und System-Konzepte und eine Beschleunigung der Prozesse ("time-to-market") sind dafür zentrale Ansatzpunkte. Die Maßnahmen aus dem "Jahr des Return on Investment" werden weitergeführt. Die Ziele für 2000 sind erneut anspuchsvoll. Auch in diesem Jahr soll eine deutliche Umsatz- und Ergebnisverbesserung erwirtschaftet werden. Profitables Arbeiten ist die Basis für die Ökologie 9. Bericht zu Umwelt, Sicherheit, Gesundheit vorgelegt Sicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz hat für Henkel einen hohen Stellenwert. In dem jetzt parallel zum Geschäftsbericht 1999 vorgelegten SHE-Report (Safety, Health, Environment - Sicherheit, Gesundheit, Umwelt) macht Henkel deutlich, wie es die im SHE-Report 1998 vorgestellten Standards mit Hochdruck weltweit bis zum Jahr 2001 umsetzt. Die kontinuierliche Verbesserung zahlt sich aus: Bei einer vergleichenden Untersuchung der Öko-Performance von 50 der weltweit größten Chemieunternehmen setzte ein unabhängiges Fachinstitut Henkel auf Rang 1. Auch künftig bekennt sich Henkel zu Sustainable Development, einem nachhaltigen Wirtschaften, das neben den ökonomischen auch die ökologischen und sozialen Aspekte gleichermaßen einbezieht. "Die kritische Öffentlichkeit beurteilt uns" so betonen Dr. Hans-Dietrich Winkhaus, Vorsitzender der Geschäftsführung, und Dr. Wolfgang Gawrisch, Leiter Forschung und Technologie, "wie wir diese Balance erreichen." Henkel strebt diese Ausgewogenheit an, um die Wettbewerbsfähigkeit auf den weitgehend globalisierten Märkten weiter zu festigen und auszubauen. Denn nur wirtschaftlicher Erfolg und eine ausreichende Rendite sichern den Fortbestand des Unternehmens. Der vorliegende Bericht zu Sicherheit, Gesundheit und Umwelt für 1999 erscheint als Kurzbericht. Er konzentriert sich auf die SHE-Ziele und -Daten für die Henkel-Gruppe weltweit und gibt Auskunft über die Erreichung der Ziele der letzen Jahre. Im jetzt online geschalteten Internet-Auftritt zu Sicherheit, Gesundheit und Umwelt unter www.Henkel.de sind die SHE-Informationen mediengerecht gestaltet und werden regelmäßig aktualisiert. Henkel kommt mit neuem Stock Incentive Plan Weltweit 900 Führungskräfte einbezogen Bindung an absolute und relative Performance der Henkel-Vorzugsaktie Finanzierung durch Aktienrückkauf Vorschlag Stock Incentive Plan Die Geschäftsführung, der Gesellschafterausschuss und der Aufsichtsrat der Henkel KGaA werden der nächsten, am 8. Mai 2000 stattfindenden Hauptversammlung einen neuen Stock Incentive Plan vorschlagen. Ziel ist es, die weltweit rund 900 obersten Führungskräfte an der Kurssteigerung der Henkel-Aktie und damit an der Wertsteigerung des Unternehmens zu beteiligen. Den Teilnehmern werden jährlich rollierend Aktienoptionen mit einer Laufzeit von jeweils fünf Jahren zum Bezug von Henkel-Vorzugsaktien gewährt. Erwerbspreis Der Erwerbspreis für die erste Tranche von im Jahr 2000 auszugebenden Aktienoptionen entspricht dem durchschnittlichen Schlusskurs der Henkel-Vorzugsaktie im XETRA-Handel an den ersten 60 Börsenhandelstagen nach dem Termin der Hauptversammlung. Erfolgsziele Pro Aktienoption kann der Teilnehmer abhängig vom Erreichen zweier Erfolgsziele maximal 8 Aktien zum Erwerbspreis kaufen. Die Zielerreichung wird über einen Vergleichszeitraum von drei Jahren gemessen. Bei den Erfolgszielen handelt es sich zum einen um die absolute Kurssteigerung der Henkel-Vorzugsaktie und zum anderen um die relative Performance, den Vergleich der Kursentwicklung der Henkel-Vorzugsaktie zum Dow Jones Stoxx Index. Absolute Kursentwicklung Je nach absoluter Kursentwicklung können die Führungskräfte pro Aktienoption die nachfolgende Anzahl von Vorzugsaktien erwerben: * Eine Vorzugsaktie bei einer Aktienkurssteigerung von mehr als 10 % * Zwei Vorzugsaktien bei einer Aktienkurssteigerung von mehr als 15 % * Drei Vorzugsaktien bei einer Aktienkurssteigerung von mehr als 20 % * Vier Vorzugsaktien bei einer Aktienkurssteigerung von mehr als 25 % * Fünf Vorzugsaktien bei einer Aktienkurssteigerung von mehr als 30 % Relative Performance Abhängig von der relativen Performance können zusätzlich noch drei weitere Vorzugsaktien erworben werden, und zwar in folgender Staffel * Eine Vorzugsaktie bei einer Outperformance von mehr als 1% * Zwei Vorzugsaktien bei einer Outperformance von mehr als 4% * Drei Vorzugsaktien bei einer Outperformance von mehr als 7% Sperrfrist/ Ausübungsfenster Die Aktienoptionen bleiben zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren gesperrt. Danach können sie bei Erreichen der Erfolgsziele bis zum Ende der fünfjährigen Laufzeit in Zeitfenstern von jeweils 28 Tagen nach den Terminen der regelmäßigen öffentlichen Berichterstattung ausgeübt werden. Zahl der Aktienoptionen Die Zahl der zu gewährenden Aktienoptionen ist nach Führungsebenen differenziert. Eigeninvestment Die zur Zeit 42 Mitglieder der beiden obersten Führungsebenen der Henkel Gruppe müssen ein Eigeninvestment in Henkel-Vorzugsaktien leisten, um am Stock Incentive Plan teilnehmen zu können. Das Eigeninvestment beträgt eine Henkel-Vorzugsaktie pro Aktienoption. Die als Eigeninvestment eingebrachten Aktien werden für einen Zeitraum von drei Jahren gesperrt. Volumen des Stock Incentive Plans Im Rahmen der ersten Tranche des Stock Incentive Plans werden ungefähr 125.000 Optionsrechte für den Bezug von bis zu einer Million Henkel-Vorzugsaktien an die Führungskräfte ausgegeben. Für die folgenden Tranchen wird mit ähnlichen Größenordnungen gerechnet. Das Gesamtvolumen des Stock Incentive Plans beträgt maximal eine Million ausgegebene Aktienoptionen, die zum Erwerb von bis zu acht Millionen Henkel-Vorzugsaktien berechtigen. Vorschlag Aktienrückkauf Weiterhin schlagen die Gremien der Henkel KGaA der Hauptversammlung ein Aktienrückkaufprogramm in Höhe von bis zu 14,6 Mio. Stammaktien oder Vorzugsaktien vor. Dies entspricht der maximal gesetzlich zulässigen Höhe von 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft. Der Erwerb erfolgt an der Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten Kaufangebotes. Drei Erwerbszwecke Die erworbenen eigenen Aktien können für folgende Zwecke verwendet werden: Stock Incentive Plan * Veräußerung von Vorzugsaktien an Führungskräfte im Rahmen des neuen Stock Incentive Plans. Es ist beabsichtigt, die Ermächtigung der Hauptversammlung zum Aktienrückkauf für diesen Zweck auszunutzen, um eine Kapitalverwässerung durch den Stock Incentive Plan zu vermeiden. Unternehmenserwerb * Veräußerung an Dritte zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen oder zur Durchführung von Unternehmenszusammenschlüssen. Zur Zeit bestehen keine konkreten Pläne, eigene Aktien für diesen Zweck zu kaufen. Einziehung eigener Aktien * Einziehung der eigenen Aktien ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss. Hierfür bestehen ebenfalls zur Zeit keine konkreten Pläne. Die Geschäftsführung, der Gesellschafterausschuss und der Aufsichtsrat sind überzeugt, dass der vorgeschlagene Stock Incentive Plan einen nachhaltigen Leistungsanreiz für die Führungskräfte der Henkel Gruppe bewirkt und damit im Interesse der Gesellschaft und der Aktionäre zu einer deutlichen Wertsteigerung und einer langfristigen Bindung der Führungskräfte an das Unternehmen beitragen wird. ots Originaltext: Henkel KGaA Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Kontakt: Unternehmenskommunikation: Alexandra Boy Telefon: +49-2 11-7 97-27 10 Telefax: +49-2 11-7 98-40 40 e-mail: alexandra.boy@henkel.de Weitere Informationen zur Henkel-Gruppe finden Sie im Internet auf der Website http://www.henkel.de oder kontaktieren Sie uns via e-mail unter corporate.communications@henkel.de. Original-Content von: Henkel AG & Co. KGaA, übermittelt durch news aktuell

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