CSU-Landesgruppe

CSU-Landesgruppe
Wöhrl/Dr. Ruck: Kwk-Quotenmodell ist ein Milliardengrab ohne Nutzen für die Umwelt

Berlin (ots) - Zum heutigen Spitzengespräch beim Bundeskanzler über die künftige Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erklären die wirtschaftspolitische Sprecherin Dagmar Wöhrl, und der umweltpolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Dr. Christian Ruck: Das von den Koalitionsfraktionen favorisierte Quotenmodell zur KWK-Förderung ist ein Milliardengrab ohne ökologischen Nutzen. Der Kanzler muss endlich die Öko-Ideologen in den eigenen Reihen zur Vernunft bringen und das Quotenmodell vom Tisch nehmen. Das Quotenmodell würde mittelfristig Mehrkosten von rund 8 Mrd. DM jährlich verursachen, die von den Stromkunden zu bezahlen sind. Die Befürworter wissen ganz genau, dass sie dieses Geld vom Bundesfinanzminister nie bekommen würden, deshalb kassieren sie bei der Stromrechnung ab. Eine solche Förderung hätte Mitnahmeeffekte in großem Umfang zur Folge. Es würden KWK-Anlagen in den Markt gedrückt, bei denen mangels ausreichender Wärmenachfrage überwiegend der blaue Himmel geheizt wird. Das ist ökologisch und ökonomisch unsinnig. Die hochsubventionierten KWK-Anlagen würden dann andere, wirtschaftliche und effiziente Kraftwerke samt Arbeitsplätzen verdrängen. Unbestritten kann die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme unter geeigneten Voraussetzungen einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das technologische Potential der KWK ist noch längst nicht ausgereizt. Wir fordern daher statt des Milliardengrabs der Quotenregelung ein langfristig angelegtes Förderprogramm zur Markteinführung dezentraler, innovativer KWK-Anlagen. ots Originaltext: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Pressestelle Tel.: 030/227-52138 /-52427 Fax: 030/227-56023 Original-Content von: CSU-Landesgruppe, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Das könnte Sie auch interessieren: