Medtronic GmbH

US-Vizepräsident Cheney jetzt geschützt vor plötzlichem Herztod / Schon zwei Tage nach Implantation des Hochleistungsschrittmachers GEM III DR konnte er die Arbeit im Weißen Haus wieder aufnehmen

    Düsseldorf (ots) - Aufatmen im Weißen Haus: Vize-Präsident Richard
Cheney kann nach Implantation eines sogenannten Defibrillators sein
so wichtiges politisches Amt wieder voll ausüben. Nachdem Ärzte
potentiell gefährliche Herzrhythmusstörungen diagnostiziert hatten,
wurde Cheney am Samstag in der Klinik der George Washington
University mit einem GEM III DR von Medtronic versorgt. Das
hochmoderne, nur taschenuhrgroße Gerät reguliert in Sekundenschnelle
den Herzrhythmus und bietet maximalen Schutz für Patienten, deren
Herz gefährlich schnell schlägt und bei denen ein hohes Risiko für
einen plötzlichen Herztod besteht. Bereits am Montag, nur zwei Tage
nach der Operation, konnte Cheney wieder wie gewohnt seiner Arbeit
nachgehen.
    
    Seit September 2000 ist der GEM III DR auch in Deutschland
erhältlich.  Trotz seiner minimalen Größe verfügt das Hightech-Gerät
neben den herkömmlichen Schrittmacherfunktionen auch über eine
leistungsstarke Defibrillationstechnik. Es überwacht kontinuierlich
die Herzfrequenz und leitet bei Eintreten von lebensbedrohlichen
Herzrhythmusstörungen umgehend eine Elektroschocktherapie ein. Dabei
bietet der "intelligente" Herzschrittmacher zudem ein Höchstmaß an
Sicherheit:  Er unterscheidet sehr zuverlässig  zwischen einer
natürlichen belastungsbedingten und einer krankhaften Erhöhung der
Herzfrequenz. Diese Differenzierung ist besonders
patientenfreundlich, da nur unbedingt notwendige Therapien
eingeleitet werden.
    
    Der Einsatz des implantierbaren Defibrillators war für den
US-Vizepräsidenten in erster Linie eine prophylaktische Maßnahme. Im
Falle lebensgefährlicher Herzrhythmusstörungen ist er nun optimal
geschützt.  Die Versorgung mit implantierbaren Defibrillatoren lässt
hierzulande jedoch leider noch zu wünschen übrig. Über 100.000
Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland am plötzlichen Herztod,
der damit als häufigste Todesursache außerhalb von Kliniken gilt. Bei
den Betroffenen erhöht sich der Pulsschlag plötzlich und  oft
unerwartet auf bis zu 300 Schläge in der Minute - Kammerflimmern
setzt ein. Das Überleben dieser Patienten hängt ganz entscheidend
davon ab, wie schnell die Behandlung mit einem Defibrillator
eingeleitet wird. Da ein externes Elektroschockgerät nicht immer
innerhalb der maximalen Hilfsfrist (sieben bis zehn Minuten) zur
Stelle ist, wird Hochrisikopatienten der Einsatz eines
implantierbaren Gerätes empfohlen. Bislang hat jedoch nur ein
Bruchteil der deutschen Patienten, die aufgrund ihrer Herzerkrankung
von einem Defibrillator profitieren würden, ein entsprechendes
Implantat.
    
    Medtronic Inc., mit Hauptsitz in Minneapolis, ist das weltweit
führende Unternehmen für Medizintechnologie, das Menschen mit
chronischen Krankheiten lebenslange Therapielösungen bietet. Weitere
Informationen finden Sie unter www.medtronic.de und
www.medtronic.com.
    
ots Originaltext: Medtronic GmbH
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Für weitere Informationen:

Matthias Ehrle
Medtronic GmbH
Tel: 0211/ 52 93 - 191
Email: matthias.ehrle@medtronic.com

Original-Content von: Medtronic GmbH, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Medtronic GmbH

Das könnte Sie auch interessieren: