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Drei deutsche Medizinjournalisten mit dem Medtronic Medienpreis ausgezeichnet
Die in der Berliner Charité prämierten Beiträge zeigen die Möglichkeiten der Medizintechnik auf

Düsseldorf (ots) - Der Wissenschaftjournalist Erdmann Wingert ist bei dem zum zweiten Mal verliehenen Medtronic Medienpreis - Medizin Mensch Technik mit dem Ersten Preis ausgezeichnet worden. Er erhielt den Preis für sein 2007 im Magazin Stern Gesund Leben erschienenes Feature "Flimmern mit Aufsicht" über die Therapie mit einem implantierbaren Defibrillator.

"Der Beitrag ist äußerst professionell gemacht, hoch informativ und zugleich eine klassische Reportage", teilte die Jury zur Begründung mit. "Dabei bleiben die Beschreibung der medizinischen Sachverhalte und die Defibrillator-Therapie jederzeit genau und leicht nachvollziehbar."

Die Auswahl der Gewinner hat sich die Jury nicht leicht gemacht. Es gab rund 140 preiswürdige Einsendungen. Dies ist dem Gremium zufolge ein Beleg für das wachsende Bedürfnis der Öffentlichkeit nach Informationen über medizinische Fragen aus der Patientenperspektive.

So ist das Thema von Wingerts Beitrag, der Einsatz von implantierbaren Defibrillatoren (ICD, umgangssprachlich "Defis"), weiterhin ein Thema für die Medien. Diese medizintechnische Therapie wird zur Verhinderung des Kammerflimmerns und zum Schutz vor dem plötzlichen Herztod eingesetzt, dem in Deutschland jährlich über 100 000 Menschen zum Opfer fallen. Über haarfeine Elektroden gibt dabei ein implantierbarer Difibrillator elektrische Impulse an verschiedene Stellen des Herzmuskels ab, stoppt das Kammerflimmern und bringt den Herzschlag zurück in den normalen Rhythmus.

Der im traditionsreichen Berliner Klinikum Charité erstmals vergebene Preis wird an Journalisten verliehen und fördert die Qualität der Berichterstattung über innovative Technologien in der Medizin. Ausgewählt werden Veröffentlichungen in Zeitungen und Zeitschriften, im Radio, im Fernsehen und im Internet, die medizintechnische Themen in herausragender journalistischer Qualität allgemeinverständlich kommunizieren.

Weitere Preisträger sind die Journalistinnen Susanne Donner und Ursula Stamm. Donner erhielt für ihre 2007 in der Zeitschrift Bild der Wissenschaft erschienenen Beitrag "Fremdgetaktet" über die Anwendungen der Tiefen Hirnstimulation. Ursula Stamms 2007 vom RBB Fernsehen gesendeter Beitrag "Trotz Stent - Wenn Gefäße wieder verstopfen" liefert einen patientenorientierten Einblick in die Therapie der koronaren Herzkrankheit mit medikamentenfreisetzenden Stents und wurde von der Jury mit dem Dritten Preis bedacht.

In der Jury sind leitende Redakteure namhafter deutsche Medien vertreten. Ihr gehören Bernd Schwedhelm (Wort & Bild Verlag), Bernhard Albrecht (TV-Journalist, Träger des Ersten Preises beim Medtronic Medienpreis 2007), Sabine Kartte (Stern Gesund leben), Susanne Kutter (Wirtschaftswoche) und Carsten Schroeder (Deutschlandfunk) an. Zwei Jurymitglieder sind Mediziner. Dem Gremium stehen die Mediziner Prof. Dr. med. Gert Baumann (Kardiologie), Prof. Dr. med. Andreas Kupsch (Neurologie), Dr. med. Dorothee Deiss (Diabetologie) und Dr. med. Michael Putzier (orthopädische Chirurgie) als medizinischer Beirat zur Seite. Alle vier arbeiten an der Charité.

Gestiftet wurde der Preis von dem führenden Medizintechnik-Unternehmen Medtronic. Das amerikanische Unternehmen, das vor mehr als 50 Jahren den ersten implantierbaren Herzschrittmacher für den Dauerbetrieb entwickelt hat, ist seit 1970 in Deutschland ansässig. In der Düsseldorfer Firmenzentrale, im Werk Deggendorf sowie im technischen Dienst und Vertrieb beschäftigt Medtronic heute rund gut 750 Menschen in Deutschland.

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Weitere Informationen finden Sie unter www.medtronic-medienpreis.de

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