Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Familienbewusste Personalpolitik steigert die Effizienz der Unternehmen

Frankfurt (ots) - * Beruf & Familie gGmbH zeichnet familienfreundliche Arbeitgeber aus: Hessisches Sozialministerium ist ebenso darunter wie die Kreditanstalt für Wiederaufbau und die Deutsche Forschungsgemeinschaft * Prof. Dr. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a.D.: Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein Gradmesser für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft Die Beruf & Familie gGmbH zeichnet heute in Frankfurt am Main dreizehn Arbeitgeber aus, die im Rahmen des Audit Beruf & Familie" mit innovativen Personalstrategien nach einer Symbiose von Familie und Karriere suchen: Accenture Dienstleistungen GmbH, Sulzbach; Deutsche Forschungsgemeinschaft, Bonn; Hessisches Sozialministerium, Wiesbaden; Kreditanstalt für Wiederaufbau, Frankfurt/Main; Landesversicherungsanstalt Hannover, Laatzen; Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Erfurt; pme Familienservice GmbH, Berlin; Reha-Zentrum, Lübben; Techniker Krankenkasse, Hamburg; VAUDE sport GmbH & co. KG, Tettnang; WMH Herion Antriebstechnik GmbH, Pfaffenhofen; ZF Lenksysteme GmbH, Schwäbisch Gmünd; 2H-Papier Grosshandels-GmbH & Co. KG, Garching. Das Audit Beruf & Familie" basiert auf einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die sich bereits seit 1995 intensiv mit der Thematik "familienbewusste Personalpolitik" auseinandersetzt. Die 1998 von der Stiftung gegründete Beruf & Familie gGmbH entwickelte das Audit zum wissenschaftlich fundierten und praxiserprobten Analyseinstrument weiter. Es dient als Standortbestimmung auf dem Weg zur betrieblichen Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Unabhängig von Branchen und Betriebsgrößen bietet es privatwirtschaftlichen wie öffentlichen Arbeitgebern Unterstützung bei der Umsetzung familienorientierter Personalmaßnahmen und hilft, weiterführende Ziele zu formulieren. Die Verleihung eines Grundzertifikats durch die Beruf & Familie gGmbH bestätigt den Unternehmen den erfolgreichen Abschluss ihrer Auditierung. "Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein Teil der Mitarbeiterkultur wird. Familienorientierung soll zu einem strategischen Ziel der Personalpolitik werden", erläuterte der Vorstandsvorsitzende der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Dr. Michael Endres, die Motivation für das Engagement der Stiftung im Themengebiet Beruf und Familie. Prof. Dr. jur. Kirchhof unterstrich in seiner Festrede die herausragende Bedeutung einer familienorientierten Arbeitswelt - als Prüfstein und Gradmesser für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Die familienorientierten Personalmaßnahmen in den auditierten Unternehmen sind ganz unterschiedlicher Natur und wurden nach umfangreichen Bedarfsanalysen auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zugeschnitten, wobei sich in der betrieblichen Praxis häufig zeigt, dass die innovativen, pragmatischen Lösungen ganz und gar nicht die kostenintensivsten sein müssen. Im Bereich der Kinderbetreuungsmodelle gehen die Arbeitgeber ganz verschiedene Wege: Während Accenture eine optimale Bedarfsdeckung durch ein betriebsspezifisches Abkommen mit der Gemeinde erzielt, hat VAUDE in ein eigenes Kinderhaus investiert. Die Landesversicherungsanstalt Hannover bietet ein Eltern-Kind-Zimmer für Betreuungs-Notfälle, im Thüringer Ministerium steht den Mitarbeitern eine Kinderbetreuung während der Schulferien zur Verfügung. Auch die Arbeitszeitmodelle der ausgezeichneten Unternehmen sind äußerst vielfältig: von der Teilzeitarbeit für Führungskräfte über Teleheimarbeit bis hin zu einer lebensphasenorientierten Arbeitszeit, die auf flexible Arbeitszeitkonten setzt. Außerdem zählen Kontaktmaßnahmen und Wiedereingliederungsprogramme für "Erziehungsurlauber" zu den am stärksten nachgefragten Maßnahmen der auditierten Arbeitgeber. Das hessische Sozialministerium hat eigens Mentorinnen und Mentoren für Berufsrückkehrer ausgebildet, um den Wiedereinstieg zu erleichtern. Ziel der ausgezeichneten Unternehmen ist es darüber hinaus, die Belange von Mitarbeitern mit pflegebedürftigen Angehörigen zu berücksichtigen - auch dies ein unabdingbares Angebotssegment, wenn es um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie geht. Die Wettbewerbsfähigkeit deutscher und europäischer Unternehmen hängt in hohem Maße von der Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Beschäftigten ab. Vor diesem Hintergrund gewinnt eine Personalpolitik, die zwischen den Rahmenbedingungen des Marktes und der Gesellschaft, den betrieblichen Anforderungen sowie den Bedürfnissen und Wertvorstellungen der Belegschaft vermittelt, zunehmend an Bedeutung. Immer mehr erfolgreiche Unternehmen erkennen, dass eine familienbewusste Personalpolitik effizienzsteigernd und imagefördernd wirkt. Die Arbeitszufriedenheit der Beschäftigten steigt, Fluktuations- und Krankheitsquote sinken. Ein verbessertes Personalmarketing und höhere Produktivität sind die Folge - Wettbewerbsvorteil Familienfreundlichkeit. Diesen Pressetext mit aktuellem Fotomaterial zur Verleihung der Grundzertifikate am 12. Juni in Frankfurt am Main können Sie aus dem Internet herunterladen: www.beruf-und-familie.de. ots Originaltext: Gemeinnützige Hertie-Stiftung Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Kontakt: Beruf & Familie gGmbH Stefan J. Becker Tel.: 069 - 660 756 444 Fax: 069 - 660 756 244 st.becker@beruf-und-familie.de Gemeinnützige Hertie-Stiftung Lyoner Str. 15, 60528 Frankfurt Dr. Roland Kaehlbrandt Geschäftsführer Projektarbeit Tel.: 069 - 660.756.141 / 0170 350 54 32 Claudia Finke Information / Kommunikation Tel.: 069 - 660.756.143 / 0170 - 27.26.975 info@ghst.de, www.ghst.de Original-Content von: Gemeinnützige Hertie-Stiftung, übermittelt durch news aktuell

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