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DIE ZEIT

G 8-Gipfel: Helmut Schmidt kritisiert den Zustand der globalisierten Finanzmärkte und fordert die Auflösung von Steuerparadiesen

Hamburg (ots)

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt
kritisiert den Zustand der globalisierten Finanzmärkte. In der ZEIT 
schreibt er: "Dieser Zustand ist eine Gefahr für die 
Funktionsfähigkeit der Weltwirtschaft insgesamt. Wir haben einen 
Überfluss an Liquidität auf der ganzen Welt. Das ist 
lebensgefährlich." Anlässlich des bevorstehenden G8-Gipfels in 
Heiligendamm fordert Schmidt die führenden Wirtschaftsnationen auf, 
Steuerparadiese aufzulösen. "Man könnte durch amerikanische, deutsche
oder englische Gesetzgebung sämtliche karibischen Steuerparadiese 
austrocknen, dazu Luxemburg, Zypern und andere."
Helmut Schmidt, der 1975 gemeinsam mit dem damaligen französischen
Präsidenten Valéry Giscard d'Estaing den Weltwirtschaftsgipfel 
gegründet hat, fordert die G8-Teilnehmer auf, in ihren Reihen auch 
China, Indien und Saudi-Arabien aufzunehmen. "Es wäre sinnvoll und 
zweckmäßig", so Schmidt, "auch die Öl und Gas produzierenden Länder 
einzuladen." Außerdem fordert Schmidt die Industrieländer auf, ihre 
Agrarmärkte für die Dritte Welt zu öffnen. "Dass sie dies nicht tun 
ist ein Skandal, dagegen können die Leute in Heiligendamm mit Recht 
protestieren."
Den kompletten ZEIT-Beitrag der ZEIT Nr. 24 vom 6. Juni 2007 
senden wir Ihnen gerne zu.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Elke Bunse, DIE ZEIT Presse- und Öffentlichkeitsarbeit 
(Tel.: 040/3280-217, Fax: 040/3280-558, E-Mail:  bunse@zeit.de)

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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