DIE ZEIT

Raddatz: Martin Walser nur ein populärschriftstellernder Schallverstärker

Hamburg (ots) - Antisemitisch sei Martin Walsers noch unveröffentlichter Roman Tod eines Kritikers nicht, sagt Fritz J. Raddatz, Vorsitzender der Kurt-Tucholsky-Stiftung und ehemaliger Feuilletonchef der ZEIT. Er sei jedoch "ein albern missglückter Text, dessen unappetitliche Insinuationen gut sein mögen für schenkelklatschenden Applaus in Bodenseekneipen", sagt Raddatz in der ZEIT. Im Gegensatz zu Möllemann sei Walser kein "zündelnder Populist, nur ein populärschriftstellernder Schallverstärker", der "wie jeder Unterhaltungsschriftsteller hoch oben auf den Wogen unterbewusster Ressentiments" schwimme. Raddatz: "Weil dieses Buch sich mit seiner Vorstadtdramaturgie der Schlüssellochperspektive bedient, Häme statt Hohn, ist es würdelos. Marcel Reich-Ranicki hat Schlimmbesseres verdient." Den kompletten ZEIT-Beitrag (DIE ZEIT Nr. 24, EVT 06.06.2002) zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ots Originaltext: Die Zeit Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder Verena Schröder, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/ 3280-217, -303, Fax: 040/3280-558, e-mail: bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de). Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: DIE ZEIT

Das könnte Sie auch interessieren: