DIE ZEIT

IG-Chemie-Chef Schmoldt: "Kein Verständnis für Gesamtmetall"

Hamburg (ots) - Kurz vor Ende der Urabstimmung über einen Streik in der Metallindustrie hat der Vorsitzende der Chemiegewerkschaft, Hubertus Schmoldt, das Vorgehen der IG Metall verteidigt. "Ich habe großes Verständnis für die IG Metall", sagt er der ZEIT. "Die IG Metall hat deutlich gemacht, dass ihre ursprüngliche Forderung von 6,5 Prozent nicht der Abschluss sein soll. Sie hat sich bewegt, die Zahl von vier Prozent stand im Raum. Da habe ich überhaupt kein Verständnis für das Verhalten von Gesamtmetall", so Schmoldt. "Der Metall- und Elektroindustrie geht es insgesamt besser als der Chemiebranche. Warum es dann bei den Metallern zu einem Abschluss kommen soll, der unter dem in der Chemie liegt, kann doch keiner erklären." Allerdings fordert der Gewerkschafter beide Seiten auf, ihre grundsätzliche Verhandlungsstrategie für künftige Tarifrunden zu überdenken. Metall-Arbeitgeber und IG Metall müssten sich "Gedanken machen, wie es künftig besser geht", sagt Schmoldt. "Mit Tarifverhandlungen sollten die Tarifautonomie und der Flächentarifvertrag gestärkt und nicht beschädigt werden. Beide Seiten müssen das berücksichtigen." Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 19, EVT 02.05.2002) zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ots Originaltext: Die Zeit Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder Verena Schröder, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/ 3280-217, -303, Fax: 040/3280-558, e-mail: bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de). Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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