DIE ZEIT

Europol-Chef Storbeck: "EU - Produktionsraum für synthetische Drogen"

Hamburg (ots) - Jürgen Storbeck, Chef der in Den Haag ansässigen europäischen Polizei Europol, Jürgen Storbeck, beklagt in der ZEIT, dass die Europäische Union "inzwischen selber zu einem Produktionsraum für Drogen" geworden sei. "Und zwar für jene, die in der Produktion und im Konsum die höchsten Zuwächse verzeichnen: Das sind die synthetischen Drogen, und vor allem Ecstasy." Sie würden im Wesentlichen in den Benelux-Staaten und in Deutschland hergestellt. Und von hier aus würde ein weltweiter Markt erschlossen, der sich bis nach Nordamerika, Japan, Australien und Südafrika erstrecke. Storbeck sagt, in den vergangenen zwölf bis sechzehn Monaten hätten die Europäer 80 Prozent des weltweiten Ecstasy-Marktes gestellt. "Fast jeden Monat", so der aus Deutschland stammende Europol-Chef Storbeck, "kommen leitende Polizeibeamte aus Japan, Australien und Nordamerika zu Europol nach Den Haag und fordern uns auf, noch größere Anstrengungen zu unternehmen." Die Ausweitung synthetischer Drogen sei Gegenstand sehr vieler Gespräche - "selbst hoher Staatsvisiten". Der Anstieg dieses Marktes sei "in der Tat dramatisch". Er habe sich nicht nur verzehntfacht, sondern verhundertfacht. Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 19, EVT 02.05.2002) zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ots Originaltext: Die Zeit Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder Verena Schröder, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/ 3280-217, -303, Fax: 040/3280-558, e-mail: bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de). Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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