DIE ZEIT

Clement fordert die Politiker auf, sich aus ARD und ZDF zurückzuziehen

    Hamburg (ots) - Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen,
Wolfgang Clement, verlangt in kommenden Ausgabe der ZEIT, den
Erneuerungsprozess von ARD und ZDF zu forcieren. Er bekräftigt seine
bereits geäußerte Kritik an der Größe und der Zusammensetzung des
ZDF-Fernsehrats. Clement fordert die Politiker auf, sich aus den
Gremien von ARD und ZDF zurückzuziehen.  
    
    Außerdem schlägt er eine Neuordnung zugunsten einer besseren
"Markenführung" der vorhandenen Kanäle von ARD und ZDF vor. Clement:
"Nichts sollte beispielsweise hindern, dem einen
öffentlich-rechtlichen System einen Kulturkanal wie Arte zuzuordnen
und dem anderen den Kinderkanal."
    
    Clement spricht sich für ein Leistungs- und Rechenschaftsprinzip
für alle öfffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus. Die Sender
müssten sich mehr als bisher auf ihre "Kundschaft" einstellen und
sich stärker daran messen lassen, "ob sie mit dem Geld der
Gebührenzahler sorgsam und pfleglich umgehen" und "den entsprechenden
Gegenwert in Form eines attraktiven Programms" liefern. Er regt eine
Überprüfung des Personalbestands und der Produktionskostenstruktur
der öffentlich-rechtlichen Anstalten an. Die Pflicht,
leistungsorientiert zu arbeiten, sei unbedingt gleichrangig mit dem
"Schutz", den die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in
Deutschland genießen: "Das Rundfunksystem besitzt keinen
Freifahrtschein."
    
    Den kompletten ZEIT-Beitrag (DIE ZEIT Nr. 17, EVT 18.04.2002) zu
    dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
                                                              
                        
ots Originaltext: Die Zeit
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder
Verena Schröder, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/
3280-217, -303, Fax: 040/3280-558, e-mail: bunse@zeit.de,
schroeder@zeit.de).

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: DIE ZEIT

Das könnte Sie auch interessieren: