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Und das Gilgamesch-Epos hat doch recht

    Hamburg (ots) - Helmut Becker und Jörg Fassbinder, Geophysiker des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, haben im Irak erstaunliche Entdeckungen gemacht: Die Stadt Uruk, Schauplatz des Gilgamesch-Epos, war tatsächlich so angelegt, wie das älteste Werk der Weltliteratur sie beschreibt.

    Die Forscher fanden im Epos entscheidende Hinweise darauf, wo sie in der ersten Großstadt der Menschheitsgeschichte fündig werden könnten. Im Auftrag des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) untersuchten sie den Untergrund von Uruk mit Cäsium-Magnetometern und stießen auf Stadtbefestigungen aus gebranntem Ton, auf riesige Villen, Brennöfen, Tempel und auf ein dichtes Netz schiffbarer Kanäle. Wie in den Keilschrifttexten beschrieben, fuhren die Städter auf Booten und Flößen durch ihre Metropole.

    Sogar die im Epos beschriebene Art und Weise, wie der legendäre König Gilgamesch begraben wurde, hat wahrscheinlich einen wahren Kern. Becker und Fassbinder glauben, mitten im Flussbett auf ein Grab gestoßen zu sein.


    Den kompletten ZEIT-Text (DIE ZEIT Nr. 17, EVT 18.04.2002)
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