DIE ZEIT

Dohnanyi: Der Staat wird im Osten keine Arbeitsplätze schaffen

    Hamburg (ots) - Die Menschen in Ostdeutschland "müssen aus dem
sich heute selbst nährenden Pessimismus, aus ihrem Gefühl 'Deutsche
zweiter Klasse' zu sein, herausgeführt werden", fordert Klaus von
Dohnanyi, Hamburgs ehemaliger Erster Bürgermeister, im dritten Teil
der ZEIT-Serie "Agenda Deutschland". "Das setzt ungeschminkte
Offenheit voraus. Wir müssen klar sagen, dass der Weg zu einer
wirklichen Erneuerung des Ostens nicht aussichtslos, aber sehr lang
und steinig sein wird."
    
    Dohnanyi weiter: "Die Politik muss deutlicheren Mut finden, im
Osten die Grundsätze der sozialen Marktwirtschaft offensiv zu
vertreten. Wer Ostdeutschland voranbringen will, der muss dort
Unternehmertum fördern und eine entsprechend bereite
Arbeitnehmerbereitschaft fordern. Der Staat wird die Arbeitsplätze
nicht schaffen: Nur Unternehmer und Arbeitnehmer können das leisten.
Sozialer Friede ist ein wichtiges Kapital, aber soziale
Selbstzufriedenheit oder gar Vorrang jeder sozialen Leistung heute
vor den Zukunftsinvestitionen für morgen, das wäre fatal."
    
    
    Den kompletten ZEIT-Beitrag (DIE ZEIT Nr. 13, EVT 21.03.2002) zu
    dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
                                                
        
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