DIE ZEIT

Schäuble fordert mehr militärisches Engagement Europas

Hamburg (ots) - Wolfgang Schäuble, CDU-Außenpolitiker, fordert ein stärkeres militärisches Engagement Europas zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus. Deutschland und Europa müssen mehr militärische Kapazitäten bereitstellen, wenn sie einen Alleingang der USA verhindern wollen, sagt Schäuble in der neuen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT. "Die Welt eignet sich nicht für eine unilaterale Führung auf Dauer", sagt Schäuble. Statt sich "in Kritik und Ratschlägen an die Adresse der Amerikaner zu erschöpfen", müssen die europäischen Staaten aber "vor der eigenen Tür kehren". Der militärische und politische Rückstand gegenüber den Amerikanern sei so groß geworden, "dass man im Ernstfall gar nicht richtig zusammenarbeiten kann". Zu den Drohungen von US-Präsident Georg W. Bush gegen Irak sagt Schäuble, er finde die amerikanische Position "eher richtig, präventiv noch gefährlichere Entwicklungen zu verhindern". Problematisch sei es allerdings, Irak, Iran und Nordkorea gleichzusetzen. Im Fall Iran sei es besser, auf eine politische Entwicklung zu setzen, statt mit Gewalt zu drohen. Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 10, EVT 28.02.2002) zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ots Originaltext: Die Zeit Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder Verena Schröder, ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, (Tel.: 040/ 3280-217, -303, Fax: 040/3280-558, e-mail: bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de). Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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