DIE ZEIT

"Deisler und Ballack noch ziemlich unreif"
Otto Rehhagel spricht in Athen mit der ZEIT

Hamburg (ots) - Otto Rehhagel, 63, seit wenigen Monaten Trainer der griechischen Fußballnationalmannschaft, spricht sich in der neuen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT für eine bessere Ausbildung der Bundesligaprofis aus: "Die Spieler sind allzu oft schlecht ausgebildet. In den Vereinen werden Biorhythmen hin- und hergewälzt, in dicken Kladden Theorien nachgelesen, dabei geht es im Fußball eigentlich nur darum, im entscheidenden Moment einen sauberen Pass zu schlagen." Rehhagel plädiert mit Blick auf den deutschen Fußball dafür, die Geduld nicht zu verlieren: "Man muss warten können ... es gibt diese Phasen, in den uns der liebe Gott eben keinen außergewöhnlichen Spieler auf die Erde schickt. Okay, wir haben Deisler und Ballack, aber die sind noch ziemlich unreif." Perfektion sieht er nur bei "Netzer, Overath, Beckenbauer, Maradona, den großen Vier" und fügt hinzu: "Aus der Jetztzeit ist David Beckham zu nennen, der so perfekt den neuen modernen Fußball spielt. Gar nicht erst groß dribbeln, sondern die langen Pässe schlagen, immer Richtung Tor, etwa wie ein Quarterback beim Football in Amerika. So muss es sein." Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 49, EVT 29.11.2001) zu dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung. ots Originaltext: DIE ZEIT Im Internet recherchierbar: http://presseportal.de Für Rückfragen melden Sie sich bitte bei Elke Bunse oder Verena Schröder ZEIT-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (Tel. 040/ 3280-217, -303, Fax 040/ 3280-558, mailto:bunse@zeit.de, schroeder@zeit.de) Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

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