DIE ZEIT

"Attacken gegen die glamouröse und selbstverliebte Modewelt"
Terry Richardson, Superstar der Modefotografen im LEBEN der ZEIT

    Hamburg (ots) - Terry Richardson, Superstar und "enfant terrible"
der Modefotografen, sagt im Mode-Extra der Wochenzeitung DIE ZEIT:
"Überall herrscht ein großer Kampf. Besonders in der Modewelt. Neid,
Hass, Gier. Jeder will den anderen vernichten, will sehen, wie Leute
scheitern. Es ist so widerlich zum Teil. Also macht es mir Spaß, die
Leute vor den Kopf zu stoßen. Die Dinge ein bisschen aufzuwirbeln."
Richardsons Fotografien attackieren rücksichtslos die Fassade der
glamourösen und selbstverliebten Modewelt. Sein nihilistischer
"Pseudo-Porn"-Trashlook hat die Metropolen, Kampagnen und Redaktionen
der Modewelt beeinflusst.
      
    Terry Richardson, Sohn des berühmten Fotografen Bob Richardson,
kam erst mit 23 Jahren über die Fotos von Nan Golding und Larry Clark
zur Fotografie: "Die Fotos haben mich umgehauen. Ich begriff, dass
man sein Leben abfotografieren muss. Nicht irgendeinen konstruierten
Modedreck, sondern das harte, nackte, eigene Leben. Also hatte ich
einfach die ganze Zeit eine Kamera dabei und schoss Bilder. Die
Bands, die Szene, das Nachtleben. Und auf einmal war ich so was wie
der Hoffotograf von allen." Es folgten Modestrecken und Cover für
Vogue, Harper's Bazaar, GQ, The Face, I-D, Big, Dazed & Confused und
etliche Werbekampagnen für Armani, Anna Molinari, Katharine Hamnett,
Sisley und Gucci.
    
    Humor ist für Terry Richardson überlebenswichtig: "Lachen zu
können ist für mich das Wichtigste. Ich habe so viel Bullshit erlebt,
so viel Niederschmetterndes. Wenn ich also nicht über vieles lachen
könnte, würde ich wahrscheinlich durchdrehen."
    
    Das komplette ZEIT-Interview (DIE ZEIT Nr. 44, EVT 25.10.2001) zu
dieser Meldung stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
                                                        
                                                    
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