DIE ZEIT

ZEIT: Brüssel besorgt über labile Volkswirtschaft in Mittel- und Osteuropa
Defizite in Leistungsbilanzen "große Herausforderung" / "Verwundbarkeit der Kandidatenländer" wächst

    Hamburg (ots) - Die Brüsseler Kommission sorgt sich um die
wirtschaftliche Stabilität der mittel- und osteuropäischen Länder.
Eine "solide Finanzierung relativ großer Leistungsbilanzdefizite"
gerät inzwischen nach Meinung von EU-Experten zur "großen
makroökonomischen Herausforderung" der Regierungen der zehn
Beitrittskandidaten, heißt es in einer Analyse, die der Hamburger
Wochenzeitung DIE ZEIT vorliegt. Das ungewöhnlich kritische Dokument
dient als Beratungsgrundlage für ein Treffen der 15 EU-Finanzminister
mit ihren Kollegen aus den Anwärterstaaten, das für das kommende
Wochenende im schwedischen Malmö geplant ist.
    
    Der spanische EU-Währungskommissar Pedro Solbes und seine
Mitarbeiter befürchten, den Staaten werde nach dem absehbaren Ende
der osteuropäischen Privatisierungswelle nicht genügend langfristiges
Kapital zufließen: Schon drohe "die wirtschaftliche Verwundbarkeit
der Kandidatenländer zu wachsen", falls deren Regierungen sich
einließen "auf eine Finanzierung, die Schulden schafft oder leicht
umkehrbar ist."
    
         Diese PRESSE-Vorabmeldung aus der ZEIT Nr. 17/2001 mit
         Erstverkaufstag am Donnerstag, 19. April 2001, ist unter
         Quellen-Nennung DIE ZEIT zur Veröffentlichung frei. Der
         Wortlaut des ZEIT-Textes kann angefordert werden.
                                                                            
ots Originaltext: Die Zeit
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Für Rückfragen steht Ihnen Elke Bunse, ZEIT-Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit (Tel. 040/ 3280-217, Fax -558, e-mail:
bunse@zeit.de) gern zur Verfügung.

Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: DIE ZEIT

Das könnte Sie auch interessieren: