DIE ZEIT

Helmut Schmidt in der ZEIT: "Der Euro ist stabil - Freunde, hört auf mit dem Gejammer"

    Hamburg (ots) - Die gegenwärtige Schwäche des Euro gebe keinen
Anlass zur Sorge, schreibt ZEIT-Herausgeber und Ex-Bundeskanzler
Helmut Schmidt diese Woche in seinem Leitartikel in der ZEIT.
"Freunde, hört auf mit dem Gejammer! Den Herren Koch, Rüttgers und
Genossen, leider auch Frau Merkel, ist zu empfehlen, das Auf und Ab
der Kurve zu studieren, ehe sie sich das nächste Mal als
Währungssachverständige aufspielen."
    
    Der Euro sei nicht weniger hart als die Mark, argumentiert
Schmidt. 1985 mussten die Deutschen 3,45 DM für einen Dollar
bezahlen, 1995 nur 1,38 DM. "Na, und?" fragt der Ex-Kanzler. "Waren
denn 3,45 eine Katastrophe für die Deutsche Mark und für Kohl. Waren
denn 1,38 DM eine Katastrophe für Clinton und den Dollar?"
    
    Der gegenwärtige Wirtschaftsboom sei zum erheblichen Teil vom
Kapitalimport aus dem Rest der Welt finanziert; niemand wisse, wie
lange er anhalten wird.  "Die amerikanischen Aktien werden eines
Tages wieder fallen, ebenso der Dollar; dann wird wiederum der Euro
steigen."
    
    
    Diese PRESSE-Vorabmeldung aus der ZEIT Nr. 37/2000 mit
    Erstverkaufstag am Donnerstag, 07. September 2000 ist unter
    Quellen-Nennung DIE ZEIT zur Veröffentlichung frei. Der Wortlaut
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