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Queen-Darstellerin Helen Mirren fühlt sich eher russisch als britisch

Hamburg (ots) - Die Schauspielerin Helen Mirren, 64, durch ihre oscargekrönte Rolle als Queen der Inbegriff der Britishness, fühlt sich wegen ihrer russischen Wurzeln eher russisch als britisch. Im ZEITmagazin sagte sie: "Die Ernsthaftigkeit, mit der ich das Leben betrachte, meine Liebe zum Philosophieren, das sind eher russische Eigenschaften." Mirren, die in dem neuen Film Ein russischer Sommer die Frau von Leo Tolstoj spielt, wurde unter dem Namen Ilyena Vasilievna Mironov geboren. Ihr russischer Großvater war 1916 nach London gegangen.

Mirren, die nach The Queen in den Blockbustern Tintenherz und Das Vermächtnis des geheimen Buches spielte, sagte, es sei ihr bei diesen Filmen darum gegangen, mal nicht ernst sein zu müssen und sich keine Sorgen machen zu müssen, ob sie der Rolle gewachsen sei. "Andererseits musst du als Schauspielerin in meinem Alter froh sein, wenn du überhaupt eine Rolle bekommst in einem Blockbuster."

Mirren beklagte sich über die Einstellung junger Leute zum Sex der Älteren. "Die Jungen sind die puritanischsten überhaupt, die wollen alles für sich allein und können es nicht ertragen, wenn Ältere auch Sex haben." Die Schauspielerin, die bereits ihre Memoiren veröffentlicht hat, sagte: "Irgendwann sollte ich ein zweites Buch schreiben. Vielleicht nenne ich es Mein Sexleben ... Ich glaube, ich werde dieses Buch schreiben, es in meinem Computer aufheben - und erst nach meinem Tod veröffentlichen lassen."

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