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Deutscher Kunstprofessor stützt Mona Lisa-Forschungsergebnisse

Hamburg (ots) - Der namhafte Kunstgeschichtler Horst Bredekamp von der Berliner Humboldt-Universität hat die jüngsten Forschungsergebnisse zu der Frage gestützt, wer Leonardo da Vincis Mona Lisa war. Bredekamp sagte der ZEIT, der Fund des Kunsthistorikers Roberto Zapperi zur Mona Lisa sei "von hoher Plausibilität". Er fügte hinzu: "Der Fund zur Mona Lisa ist mehr als ein Hype." Zapperi gehöre zu den gewissenhaftesten Historikern Italiens. "Von Zapperi stammen große Forschungen zu den Brüdern Carracci, sein Buch über Goethe hat eine unbekannte Seite des Dichters hervorgebracht. Und jetzt die Identifizierung der Mona Lisa als Pacifica Brandani, eine Unbekannte aus Urbino."

Bredekamp machte aber klar, dass es sich nicht um ein wirklichkeitsgetreues Porträt handelt, sondern um das Bild der Geliebten eines Edelmannes. Der Edelmann habe Leonardo die Frau geschildert. "Er konnte Leonardo nur atmosphärisch sagen, wie diese Frau ausgesehen hat, Leonardo konnte sie nur aus der eigenen Imagination heraus malen. Das erklärt den Schimmer des Geheimnisvollen über diesem Gesicht", sagte Bredekamp, der Professor für Kunstgeschichte ist.

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