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Judith Rosmair vermischt Traum und Wirklichkeit

Hamburg (ots) - Der Schauspielerin Judith Rosmair erscheinen Träume oft real, weil sie im Theater viel im Dunkeln arbeiten muss. Dem ZEITmagazin sagte sie: "Da ist schon eine Nähe zur Nacht, wenn die Lichter angehen und die Grenzen verwischen. Wenn man nicht klar sagen kann: Ist das jetzt Vorstellung oder schon eine andere Wirklichkeit?"

Überhaupt versuchen Künstler nach Überzeugung von Rosmair, die Grenze zwischen Fantasie und Realität aufzulösen: "Als Künstler versucht man so durchlässig zu werden wie Wasser. Ich glaube, es hat viel mit meinem Beruf zu tun, dass ich die Grenzen zwischen Realität und Fantasie auflösen möchte. In der Fantasie oder in der Kunst gibt es eine Wahrheit, die fast plastischer ist als das eigentliche Leben."

Als Kind habe sie sich oft im Freien aufgehalten: "Wir hatten so eine Art Ferienhaus auf dem Land. Das Wochenende war vollkommen frei für uns. Nach dem Frühstück gingen wir raus in den Wald und blieben dort, bis es dämmerte. Das war für mich die Zeit der Abenteuer, des Träumens. Wir waren zu Hause zehn Geschwister und lebten in einem kleinen Reihenhaus. Die Fantasie war immer mein Rückzugsort. Wenn man vom Wort Traum das T wegnimmt, bleibt: Raum".

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Den kompletten ZEIT-Beitrag der ZEIT Nr. 49 vom 27. November 2008
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