DIE ZEIT

IG Metall-Chef Huber fordert strengeren Umgang mit Einnahmen aus Aufsichtsratsmandaten

Hamburg (ots) - In der Debatte um die Gratisflüge des Verdi-Chefs und Lufthansa-Aufsichtsrats Frank Bsirske hat sich der IG-Metall-Chef Berthold Huber für einen strengeren Umgang der Gewerkschaften mit Einnahmen aus Aufsichtsratsmandaten ausgesprochen. Wer für die IG Metall ein Mandat übernehme, müsse schriftlich versichern, dass er das Geld nicht behalte, erläuterte Huber in einem Interview mit ZEIT ONLINE. "Wer sich nicht daran hält wird in unserer Mitgliederzeitschrift "metall" mit vollem Namen gerügt. Wenn sich dann immer noch nichts ändert, klagen wir vor Gericht", sagte Huber. "Ich kann nur sagen: Für uns hat sich diese Praxis sehr bewährt, und wenn andere dem folgen, ist das sicher kein Fehler." Zu Forderungen, Sachleistungen für Aufsichtsräte wie beispielsweise Freiflüge generell abzuschaffen, sagte Huber: "Darüber kann man reden. Nur sollen dann bitte die Aufsichtsräte von der Kapitalseite die gleichen Maßstäbe an sich selbst anlegen." Zu genereller Kritik am System der Mitbestimmung sagte Huber: "Wir reden hier über den konkreten Fehler eines Einzelnen. Wenn ein Politiker einen Fehler macht, stellen wir ja auch nicht die Demokratie infrage." Das komplette Interview finden Sie auf ZEIT ONLINE unter: http://www.zeit.de/online/2008/32/bsirske-huber Hamburg, 6. August 2008 Pressekontakt: Das komplette ZEIT ONLINE-Interview der nachfolgenden Meldung finden Sie unter http://www.zeit.de/online/2008/32/bsirske-huber. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Ludwig Greven, ZEIT ONLINE, Tel. 040 / 3280-355, E-Mail: Ludwig.Greven@zeit.de Original-Content von: DIE ZEIT, übermittelt durch news aktuell

Das könnte Sie auch interessieren: