VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik

Ingenieurarbeitsmarkt: Wen die Wirtschaft will

Ingenieurarbeitsmarkt: Wen die Wirtschaft will
Der internationale Wettbewerb um Fachkräfte der Elektro- und Informationstechnik wird sich weiter verschärfen, hierüber herrscht unter den 1.300 Mitgliedsunternehmen des VDE Konsens. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/9158 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter ...

Frankfurt am Main (ots) - Wohl dem, der das richtige studiert hat. Dass Elektroingenieure und IT-Experten exzellente Berufschancen haben und sich der internationale Wettbewerb um Fachkräfte der Elektro- und Informationstechnik weiter verschärfen wird, ist Konsens unter den 1.300 VDE-Mitgliedsunternehmen und Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik. 84 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass der Trend zu Industrie 4.0, Elektromobilität, Smart Grids und Smart Cities den Bedarf an Elektroingenieuren und IT-Experten weiter erhöhen wird. "Es reicht aber nicht, nur das richtige Fach zu studieren. Wer erfolgreich sein will, muss über den Tellerrand seiner Fachrichtung blicken können und sich in andere Bereiche einarbeiten wollen. Gerade für Querschnittsthemen wie Industrie 4.0 oder Smart Grids ist dies wichtig. Hier arbeiten Elektroingenieure Hand in Hand mit Maschinenbauern und IT-lern", betont VDE-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer. Dass der Anteil von Elektroingenieuren an der Belegschaft in Unternehmen in den nächsten Jahren zunehmen wird, glauben 77 Prozent der Befragten. Zwei Drittel beklagen, dass die Ingenieurbelegschaft stetig älter wird und zu wenig Jüngere nachrücken. Die Engpässe beim Nachwuchs betreffen Unternehmen (57 Prozent) und Hochschulen (59 Prozent) gleichermaßen. Gesucht werden Ingenieure und Ingenieurinnen der Elektro- und Informationstechnik hauptsächlich im Bereich Planung / Projektierung / Engineering (77 Prozent), Forschung / Entwicklung (62 Prozent) und IT / Software / Dienstleistung (50 Prozent), aber auch in Produktion / Montage (32 Prozent) und Vertrieb / Marketing (25 Prozent). Dies sind Ergebnisse des neuen "VDE-Trendreports Elektro- und Informationstechnik 2015: Innovationen - Märkte - Arbeitsmarkt", den der Verband diesen Montag, 13. April 2015, auf der Hannover Messe vorstellen wird.

Über den VDE:

Der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik ist mit 36.000 Mitgliedern (davon 1.300 Unternehmen, 8.000 Studierende, 6.000 Young Professionals) und 1.200 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Der VDE vereint Wissenschaft, Normung und Produktprüfung unter einem Dach. VDE-Tätigkeitsfelder sind der Technikwissenstransfer, die Forschungs- und Nachwuchsförderung in den Schlüsseltechnologien Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik und ihrer Anwendungen. Die Sicherheit in der Elektrotechnik, die Erarbeitung anerkannter Regeln der Technik als nationale und internationale Normen, Prüfung und Zertifizierung von Geräten und Systemen sind weitere Schwerpunkte. Das VDE-Zeichen, das 67 Prozent der Bundesbürger kennen, gilt als Synonym für höchste Sicherheitsstandards. Die Technologiegebiete des VDE: Informationstechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikroelektronik, Mikrotechnik sowie Automation. Mehr Infos zum VDE unter: www.vde.com.

Der VDE auf der Hannover Messe in Halle 13, Stand C 20.

Pressekontakt:

Melanie Unseld, Tel. 069 6308461, melanie.unseld@vde.com

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